WERDUM - Noch wenige Tage, dann ist der Wittmunder Fußballkreis Geschichte. 37 Jahre nach der Wiedergeburt zum eigenständigen Fußballkreis steht am kommenden Samstag in Hesel die Fusion mit den ostfriesischen Kreisen Aurich, Emden und Leer zum Großkreis Ostfriesland an.

Am Donnerstagabend kamen die Verantwortlichen, Ehrengäste sowie die Vereine aus dem Wittmunder Fußballkreis noch einmal in Werdum zusammen, um ein letztes Mal zu tagen und den traditionellen Kreisehrungstag durchzuführen. Aufgrund der langen Liste an Ehrungen und Verabschiedungen reichten die fußballtypischen 90 Minuten nicht aus, sodass die Verlängerung her musste. 'Das heute, ist ja auch kein normaler Kreistag', betonte der scheidende Vorsitzende Karl-Heinz Ockenga mehrfach.

In der Tat: Denn die anstehende Fusion bringt zahlreiche Veränderungen mit sich. Während sich für die Aktiven auf dem Spielfeld mit Beginn der neuen Spielzeit kaum etwas verändern wird, müssen die Ausschüsse, die den kompletten Spielbetrieb organisieren, neu besetzt werden. Statt 19 Vereine (wie bisher im Fußballkreis Wittmund), wickeln künftig mehr als 160 Vereine ihre Spiele im Großkreis Ostfriesland ab.

Nicht mehr in verantwortlicher Position steht dabei Karl-Heinz Ockenga. Nach 17 Jahren als Kreisvorsitzender scheidet er nun mit der Fusion am nächsten Samstag aus.

Den kompletten Bericht lesen Sie am Samstag in der gedruckten Ausgabe.