ESSEN - Der Rat traf sich in Bevern. Außer dem Haushalt wurde ein Baugebiet beschlossen.
von hans robbers
ESSEN - Der Rat der Gemeinde Essen hat die Zahler der Gemeindesteuern am Montagabend mit ersten Weihnachtspräsenten bedacht: Er senkte für das kommende Jahr einstimmig die Hebesätze um fünf Punkte.Außerdem akzeptierte das Gemeindeparlament einstimmig die Erschließung eines Wohnbaugeländes am Calhorner Kirchweg in Ostendorfe. Die neun gemeindeeigenen Bauplätze sollen in erster Linie unter Berücksichtigung sozialer Aspekte vergeben werden.
Im Beisein von zehn Zuhörern senkte der im Obergeschoss des Gerätehauses der Beverner Feuerwehr tagende Gemeinderat den Hebesatz der Grundsteuer A von 325 v. H. auf 320 v. H., den der Grundsteuer B von 320 v. H. auf 315 v. H. und den der Gewerbesteuer ebenfalls von 320 v. H. auf 315 v. H. Vorher hatte Bürgermeister Georg Kettmann über die Entwicklung der Gemeindefinanzen in 2006 informiert. Er sowie Heiner Kreßmann (CDU) und Detlef Kolde (SPD) erläuterten, dass sich die Finanzen vor allem durch das unerwartet hohe Aufkommen an Gewerbesteuern in Höhe von etwa neun Millionen Euro wesentlich verbessert habe. Daher sei es trotz anstehender wichtiger Investitionen an der Zeit, die Sätze zu senken.
In dem neuen Baugebiet in Ostendorfe wird die Erschließungsstraße „Meisenweg“ zunächst als Baustraße angelegt. Später wird sie in einer Breite von sechs Metern in Bitumen ausgebaut und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in den Einmündungsbereichen am Calhorner Kirchweg besonders gepflastert. Der als Verbindungsweg zum südlich des neuen Baugebiets gelegenen Wohngebiet vorgesehene Rad- und Gehweg wird in einer Breite von drei Metern angelegt.
Gegen Ende des etwa 60 Minuten dauernden öffentlichen Teils der Ratssitzung bedankte sich Kettmann bei allen Mitgliedern des „alten“ und des derzeitigen Rates, bei den Bezirksvorstehern, den Mitarbeitern der Verwaltung der Gemeinde und schließlich bei der Freiwilligen Feuerwehr für die „gute Zusammenarbeit“ in 2006.
