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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Essen

Vereinsleben: Hutband und Fliege Ton in Ton

29.12.2017

Essen „Gut Holz“ heißt es seit nunmehr 80 Jahren bei den „Holzfällern“. Der Kegelclub gehört damit zu den ältesten in Essen. Untrennbar mit den „Holzfällern“ verbunden sind die Namen Adolf Hillen, Josef Ostendarp, Heinz Ohligs, Heinrich Vogel, Willi Garrel, Anton Höffer, Hermann Kock, Hans Neteler, Ludwig Ostendorf, Ludwig und Joseph Schade, Alfons Vorwold, Anton Witte, Hubert Zumholz, Heinrich Kollmern, Hermann Freese, Heinz Dietrich und Theo Schulte.

Ein Blick in die Statuten zeigt, dass sich seit der Gründung im Jahre 1937 die Vorschriften über eine Mitgliedschaft, die Zusammensetzung der Organe und Abhaltung von Versammlungen kaum geändert haben. Einen großen Stellenwert hat auch noch heute der gesellschaftliche Aspekt des Kegelclubs sowie das Erscheinungsbild in der Gesellschaft. So ist nachdrücklich festgehalten: Jeder Kegelbruder hat sich auch außerhalb der Kegelabende im öffentlichen Leben ordentlich zu bewegen. Mitglieder, die das Ansehen des Kegelklubs durch Ihre Haltung schädigen, können auf Antrag an einem der nächsten Kegelabende durch geheime Wahl aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausgeschlossene kann auch dann nicht per als Gast an einem Kegelabend teilnehmen.

Kirchturmuhr maßgebend

Und wie zu Gründungszeiten sind auch heute die regelmäßigen Kegelabende auf Donnerstag jeder Woche festgesetzt, pünktlich um 20 Uhr. Für die Zeit ist die Kirchturmuhr ausschlaggebend. Und wie früher wird ein verspätet eintreffender Kegelbruder zur Kasse gebeten. Natürlich ist das „Strafmaß“ den heutigen Gegebenheiten angepasst.

Kreissäge muss sein

Äußeres Zeichen der Mitgliedschaft sind die Kreissäge und die Fliege. Und natürlich sind die Farben von Fliege und Hutband identisch. Der gesellschaftliche Aspekt wird auch durch den Jahresausflug unterstrichen, der ebenfalls seit Gründung festgeschrieben ist und eine Übernachtung beinhalten muss. Waren die Ausflüge anfangs auf die nähere Heimat beschränkt, folgten mit den Jahren Touren durch ganz Deutschland und das benachbarte Ausland nach Holland, Kopenhagen und Prag. Wohin die diesjährige Jubiläumstour geht, steht noch nicht fest.

Neben dem jährlichen Ausflug gibt es traditionell eine Radtour, die seit zehn Jahren mit einem Hähnchenessen bei Kegelvater Hans Göttke endet. Mit der Einhaltung der Statuten wird auch dem Wunsch der Gründungsmitglieder Rechnung getragen, die heute leider alle bei Petrus eine „ruhige Kugel“ schieben dürften.

Heute gehören dem Traditionsclub Walter Pütz, August Moorkamp, Hubert Vaske, Hans Göttke, Thomas Brandenburg, Thomas Huy, Friedrich Pölking, Thomas Krebeck, Josef Münzebrock, Guido Coldehoff, Wilfried Morthorst und Herbert Funke an. Nachwuchs wird wie früher durch persönliches Ansprechen geworben. Zu den „dienstältesten“ Kegelbrüdern gehören Walter Pütz, August Moorkamp und Hubert Vaske.

Nur die Technik ist heute weit moderner als in „guten alten Zeit“, als noch Kegeljungen die Hölzer aufstellen mussten. „Ansonsten steht für alle Holzfäller die Pflege der Tradition ganz oben, so wie die Gründer es wollten“, heißt es von den Mitgliedern.

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