Essen/Vechta - Bildung ist eines der Themen der diesjährigen Bundestagswahl und entsprechend setzt auch die SPD ihre Schwerpunkte. Bundestagskandidatin Gabriele Groneberg (Cloppenburg) hatte ihren Kollegen Dr. Ernst-Dieter Rossmann (Pinneberg) zu einer „Bildungreise“ ins Oldenburger Münsterland eingeladen. Gemeinsam informierten sich die Cloppenburgerin und der Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion zunächst bei Präsidentin Prof. Dr. Marianne Assenmacher über die Universität Vechta, dann bei dem designierten Chef der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta, Prof. Dr. Ludger Bölke über die Perspektiven der privaten Hochschulen und schließlich an der Essener Außenstelle der Vechtaer Uni über das Fachgebiet Gerontologie.
Konsens herrschte mit den SPD-Politikern darüber, dass es bei der Förderung der Bildung durch den Bund nicht nur um die Unterstützung der Elite-Unis gehen kann, fasste Dr. Martin Winter (Uni Vechta) zusammen. Auch die kleinen Einheiten bräuchten gesicherte Strukturen.
In Essen erläuterten Prof. Dr. Harald Künemund und Dr. oec. Daniel Ludwig die Besonderheiten der gerontologischen Ansätze der Uni Vechta. Beispielsweise wurden für einige umliegende Kommunen Gutachten erstellt – auch zum demografischen Wandel. Wie Winter betonten sie die herausragende Verankerung der Uni in der Region.
