Eversten - Nach einer Woche intensiven Trainings an der Katholischen Grundschule Eversten am Lerigauwerg steht fest: Anna kann Eier in den Zylinder zaubern. Zauberer Casablanca hatte ihr und ihren rund 150 Mitschülern Nachhilfe in Sachen Magie gegeben. Am Ende präsentierten die Zauberlehrlinge ihren Eltern und Geschwistern die Ergebnisse.
Eine ganze Woche lang blieben die Schulbücher geschlossen. Der Zauberer Casablanca übernahm den Unterricht – mit Unterstützung von Eltern und Lehrkräften. 21 Tricks standen zur Auswahl, jedes Kind durfte sich die aussuchen, die ihm gefielen und lagen. Zauberer Casablanca ermutigte sie: „Nicht jeder kann alles machen.“
Und durch ein einfaches „Simsalabim“ oder auch „Hokuspokusfidibus“ vervielfachten sich dann kleine rote Kuschelbälle, zeigte der (aufgemalte) Zeiger eines Holzkompasses mal diese, mal jene Himmelsrichtung an. Karten wurden auf geheimnisvolle Weise geordnet, Matheergebnisse vorausgesagt, geheimnisvolle Knoten geknüpft, Streichhölzer magnetisiert, Büroklammern miteinander verheiratet.
„Wir hatten ja erst Zweifel, ob 150 Kinder eine Woche lang mit Zaubertricks geordnet zu motivieren sind“, sagte Schulleiter Hans Georg Wollnik. Die anfängliche Skepsis habe sich aber in Lehrer- und Elternschaft in Bewunderung und Begeisterung gewandelt. „Und nebenbei werden Konzentration, Teamfähigkeit und Ausdauer geschult“, freute sich der Schulleiter.
Entscheidenden Anteil am Erfolg der Zaubershows habe die minutiöse Vorbereitung durch den Zaubermeister gehabt, lobte Wollnik. Der Magier hatte nicht nur Vorhänge, Mikrofone, Zaubermaterial für jede Zauberklasse und jeden Menge Tricks im Gepäck, sondern auch viel Geduld und Geschick im Umgang mit allen Kindern während der Übungsphasen.
