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FREIZEIT: Oldies gehören nicht zum alten Eisen

01.08.2006

EVERSTEN Alte Technik soll nicht in Vergessenheit geraten. Das ist das Anliegen der Vereinsmitglieder.

Von Christian Te Koning EVERSTEN - Einem kuriosen und vor allem platzaufwändigen Hobby geht eine Gruppe aus Eversten nach. Der Verein „Landmaschinen-Oldies Oldenburg Eversten“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Maschinen aus der Landwirtschaft zu restaurieren und anschließend auf Veranstaltungen zu präsentieren.

Doch nicht nur das: Die Fahrzeuge werden auch noch genutzt. „Wir wollen zeigen, dass die Maschinen vom Prinzip her genauso funktionieren wie früher. Einfach nur reparieren und dann aufmotzen ist nichts für uns“, sagt der Vorsitzende Jens von Seggern.

Auch der Nachwuchs ist voll integriert. „Ich kann hier wirklich noch beobachten, wie Technik funktioniert. Die neuen Maschinen werden per Knopfdruck gestartet und mit einem Joystick gelenkt. Da ist es schon etwas anderes, zum Beispiel auf einem alten Kramer KL 714 mit 70 PS zu sitzen“, fachsimpelt der 14-jährige Jannek Leonhard.

Zum Zusammenschluss kam es im Winter 1994. „Wir hatten alle alte Traktoren und sind auch gemeinsam zu Treffen gefahren, da lag eine Vereinsgründung nah“, erzählt Vereinsmitglied Jürgen Leonhard.

„So saßen wir am Anfang mit acht Leuten im Wohnzimmer und diskutierten, wie man so etwas am Besten angehen könnte. Und es funktionierte“, resümiert Henning Frenzel, stellvertretender Vorsitzender. So ist der Verein bis heute auf knapp 30 Personen angewachsen. Noch immer fährt man zusammen zu Treffen, mit dem Unterschied, dass heute die Auszeichnungen im Namen des Vereins entgegen genommen werden.

„Unser Ziel ist nicht die Überrestauration, sondern die Technik auch noch nutzbar zu machen. Dass dabei auch noch Jung und Alt zusammen kommen, ist doch einfach super“, sagt der 55-jährige Willi Bölts, der die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins übernommen hat. So kann die Restauration einer Maschine je nach Zustand auch schon mal bis zu zwei Jahren dauern.

„Hinzu kommt, dass es sich hier um Technik handelt, die in 20 Jahren schwer zu bedienen sein wird, weil ganz einfach die Leute fehlen, die wissen, wie man damit umgeht. Da geht was verloren, was es auf jeden Fall wert ist, bewahrt zu werden“, ergänzt Willi Bölts.

In dieser NWZ-Serie stellen wir Menschen aus den Stadtteilen und ihre besonderen Hobbys vor.

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