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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Stadtteile Eversten

Wenn aus Wespennestern Bücher gebunden werden

15.09.2015

Eversten Ein Parkplatz ist normalerweise kein Ort, wo sich Menschen lange aufhalten. Am Sonnabend sieht das in der Everster Hauptstraße ganz anders aus. Plötzlich sitzen die Menschen auf den Parkplätzen oder in den Höfen, umgeben von „floralen Dekorationen“ und Verkaufsständen mit kunstvollen Artikeln und lassen sich dabei unterhalten von Tam Lin oder den jungen Musikern der Musikwerkstatt Eversten.

Dazu genießt man Kostbarkeiten aus aller Welt, trinkt ein gepflegtes Bier oder man lässt sich Crevetten zu einem guten Glas Wein servieren. „Die Hauptstraße gehört zu den attraktivsten Einkaufstraßen Oldenburgs“, meint der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Eversten, Hans-Georg Hess. „Unsere Einkaufsstraßen sind die Adern im Stadtgebiet“, so der Kaufmann.

Auf dem Hof hinter dem Radstudio Wohltmann dreht sich versteckt und „Dampf speiend“ der „Santa Fee Express“. Marie (4) genießt es, ihre Runden in der kleinen Lokomotive zu drehen und nicht nur die Lokomotive auch Marie quietscht vor Vergnügen. „Lokführer“ Stefan Hoffmann sorgt für eine pünktliche Abfahrt und Ankunft. Auf dem Weg dorthin zeigt Thorsten Rogge seine 17 historischen Fahrräder. „Davon habe ich noch 100 zu Hause“, sagt der Liebhaber alter Drahtesel. Sein bestes Stück kommt aus Frankreich. Ein Kinderfahrrad von 1915. Von 1916 hat er ein Kinderfahrrad der Marke Brennabor. Eine bekannte Marke in der ehemaligen DDR. Rogge beginnt heute mit dem Ausverkauf seiner Fahrräder. „Ich möchte mich mehr der Familie widmen“, sagt er.

Im Garten des Stadthotels singt Sybille Gimon mit rund 40 sangesfreudigen Menschen bekannte Lieder. „Singen verbindet, öffnet Herzen und ist gesund“, sagt die Liedermacherin.

Eine ganz aparte Kunst vertritt Norbert Wessels im Weinshop Veritas. Er wickelt die dünne papierartige Masse einer verlassenen Wespennesthülle wieder ab und klebt die feinen Schichten auf einen Buchdeckel. So entsteht ein ganz filigranes naturfarbenes Muster. Die Bücher werden vom ihm selbst gebunden. „Ich nehme dafür sehr hochwertiges Papier“, so der Buchbinder. Ergänzt wird die Ausstellung mit den Lichtobjekten von Gitta Martens und Frank Plock. Marie-Rose Neumann ist eifrig dabei, ihre knapp 20 feinen Torten und Kuchen zu verkaufen. „Alles kommt dem Verein ‚Hilfe für Shenga’ zugute, die den Erhalt einer Krankenstation in Shenga in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt“, sagt die zweite Vorsitzende.

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