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NWZonline.de Speziale

Fahrradfahren in Oldenburg

Fahrradinfrastruktur: Auf Gehweg und Straße nur geduldet

22.10.2020

Schortens Auch die Schortenser Grünen fordern ein Radwegkonzept für die Stadt: Die Gruppe SPD/FDP im Stadtrat hatte beantragt, nach dem Vorbild Jevers auch in Schortens den Ausbau der Fahrradinfrastruktur zu planen und in Angriff zu nehmen.

Dieser Antrag sei „uneingeschränkt begrüßenswert“, teilen Imke Presting und Uwe Burgenger mit: „Wir hoffen dringend auf die Beseitigung der offensichtlichen, katastrophalen Zustände für fahrradfahrende Menschen in Schortens.“

Das Problem in Schortens: Es gibt keine Radwege, sondern fast ausschließlich Gehwege, auf denen Radfahrer geduldet sind.

Auf Gehweg gilt Schritt

„Das ist nach der Straßenverkehrsordnung ein deutlicher Unterschied: Auf solchen freigegebenen Gehwegen müssten Fahrräder Schrittgeschwindigkeit fahren. Das macht natürlich niemand, denn wenn wir mit dem Fahrrad unterwegs sind, wollen wir zügig zu unserem Ziel kommen, sonst würden wir zu Fuß gehen“, so die Grünen. Im Konfliktfall sei der Radfahrer leider der Dumme bzw. Schuldige – denn auch die Autofahrer können nicht verstehen, dass ein Zweirad solche Gehwege wie am Klosterweg oder der Menkestraße nicht nutzt, sondern auf der Straße fährt.

„Und dann sind diese so genannten Radwege ausnahmslos viel zu schmal“, bemängeln die Grünen: Wer mit Fahrrad und Anhänger etwa zwischen Grafschaft und Heidmühle unterwegs ist, dürfe sich glücklich schätzen, wenn er bei Gegenverkehr nicht im Graben oder auf der Straße landet. Und auch ohne „Überbreite“ sei Gegenverkehr auf manchen Radfahrstrecken gefährlich.

Mehr Geld ausgeben

„Letztlich fehlte es in den vergangenen 60 Jahren am politischen Willen, mehr für den Radverkehr zu tun. Das würde eben auch bedeuten, mehr Geld für Radwege auszugeben. Und daran sind auch die schönsten Konzepte noch immer gescheitert. Es wäre schön, wenn das diesmal anders wird“, wünschen sich Presting und Burgenger.

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