Wardenburg - Aus der neuen Broschüre „20 Tourentipps in der Wildeshauser Geest“ des Zweckverbandes Naturpark Wildeshauser Geest hat die Wardenburger Gästeführerin Sylvia Eilers jetzt eine Radtour mit einer Länge von rund 3o Kilometer angeboten. In der Broschüre ist die Gemeinde Wardenburg mit gleich zwei Touren vertreten, die zusätzlich zu der Beschilderung an den übersichtlichen Knotenpunkten zudem mit einem Logo an den Wegweisern gekennzeichnet sind. Von diesen beiden Kennzeichnungen entlang der Strecke geführt, ist Sylvia Eilers mit den Teilnehmenden nahezu die komplett „DorfErleben-Tour“ durch die Wardenburger Bauerschaften abgefahren.

Die Tour führte die Radler vom Startpunkt, dem Glockenturm in Wardenburg, ein Zeugnis der historischen Anfänge des Ortes Wardenburg, in die jahrhundertealten Dörfer Astrup und Höven. Am Grab Dörgeloh in Höven gab es einen kleinen Stopp, um anschließend in das ebenso geschichtsträchtige Dorf Westerburg zu radeln.

Dort durfte die Radgruppe an einer Besichtigung des Hofes Schmidt teilnehmen, auf dem Michael Fröhlich Einblicke in die artgerechte Tierhaltung gab und auf kurzweilige und unterhaltsame Weise viel über die Philosophie dieser Form der Landwirtschaft vermittelte. Die Hofbesichtigung hätte wunderbar in das Konzept der Wildeshauser Geest zum „Tag der Regionen“ gepasst, berichtet Sylvia Eilers. Die Besichtigung sei derart interessant gewesen, dass sich die Teilnehmenden schwer taten, sich vom Hof und den Tieren zu trennen.

Weiter gibt es zum Botanischen Garten in Westerburg, um anschließend in die historisch jüngeren Dörfer der Gemeinde, Charlottendorf-Ost und -West, zu gelangen.

Nach einem Zwischenstopp am Schafkoven am Lagerdamm, den die Teilnehmenden nicht nur genutzt haben, um sich zu stärken, sondern auch, um Informationen zu dem Knotenpunktsystem zu erhalten, ging die Fahrt weiter durch den Litteler Fuhrenkamp, über Achternholt und Wassermühle zurück zum Ausgangspunkt, den Glockenturm.

Bei herrlichem Herbstwetter haben 18 Interessierte an der „DorfErleben-Tour“ teilgenommen. „Ich konnte nach vier Stunden viele zufriedene Gäste verabschieden“, berichtet Sylvia Eilers, „die selbst als langjährige Bewohner oder gar hier geborene noch neue Eindrücke mit ins lange Wochenende genommen haben. Und das trotz der coronabedingten Auflagen.“

Hundsmühlen - Gleich zwei Spenden konnte der Ortsverein Hundsmühlen auf seiner Jahreshauptversammlung in der Sporthalle am Querkanal überbringen. So kamen die Erlöse der letzten Tannenbaumschredder-Aktion der Grundschule Hundsmühlen (600 Euro) zum 70-jährigen Bestehen zugute sowie dem Schulförderverein „Grashüpfer“ (400 Euro). Obendrein wurden die Spenden vom Ortsverein aufgestockt.

Als Gast nahm auch Bürgermeister Christoph Reents an der Versammlung teil. Winfried Koslowski berichtete über die Ortsentwicklung.

Auf dem Programm standen auch einige Neuwahlen. Nachdem der bisherige Vorsitzende Klaus Buntzel bereits im Frühjahr aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden war, übernahm Frank Stargardt den Posten des Vereinschefs, als seine Stellvertreterin wurde Daniela Appelt gewählt.

Beide haben bereits in den vergangenen Jahren aktiv im Verein mitgewirkt und freuen sich nun auf die neuen Aufgaben, berichtet Schriftführerin Meike Friese. Sie legen großen Wert auf die Unterstützung durch die erfahrenen Mitglieder aus den unterschiedlichen Arbeitsgruppen.