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NWZonline.de Region

Wann müssen Kleinkinder mit Halsweh zum Arzt?

10.10.2019

Hamburg (dpa/tmn) - Ob geröteter Rachen oder geschwollene Mandeln - Halsweh kann starke Schmerzen verursachen. Doch gerade die Kleinsten können noch nicht genau beschreiben, wie und wo genau es weh tut.

Manchmal zeigen sie gar auf den Bauch, wenn man danach fragt, erklärt die Zeitschrift "Eltern" (Ausgabe 11/2019). Das kann daran liegen, dass Bauchschmerzen und Halsentzündung gleichzeitig auftreten können. Auch eine leichte Entzündung des Halses kann so weh tun, dass sie bis in Kiefer und Ohren ausstrahlt. Wie findet man also heraus, ob man mit dem Kind zum Arzt muss?

Schluckbeschwerden und Sprache geben Hinweise

Die Zeitschrift empfiehlt, auf weitere Symptome zu achten. Ist das Kind munter, ist nicht gleich ein Arztbesuch nötig. Trinkt es jedoch zu wenig und hat hohes Fieber, sollte es unverzüglich zum Arzt. Auch Schluckbeschwerden und eine "kloßige Sprache", also Beschwerden beim Sprechen, gehören schnell abgeklärt.

Ursache für einen roten Hals und entzündete Mandeln sind bei Kindern bis drei Jahren fast immer Erkältungsviren, die von Husten und Schnupfen begleitet sind. Viel Trinken ist dann besonders wichtig, denn die Flüssigkeit benetzt die Schleimhäute.

Hausmittel müssen schmecken

Ob Wasser, Milch, Tee oder Kakao - erlaubt ist alles, was den kleinen Patienten schmeckt. Kühles betäubt zusätzlich den Schmerz. Und ein lauwarmer Salbeitee wirkt entzündungshemmend. Um den bitteren Tee geschmacklich aufzupeppen, kann man Fenchel und Thymian beimischen. Ab dem zweiten Lebensjahr geht das auch mit etwas Honig.

Eine besonders beliebte Halsweh-Medizin bei starken Schmerzen ist Speiseeis. Als zuckerfreie Variante bieten sich selbst gemachte Eisstängelchen aus Kräutertee und Honig an. Gegen Fieber und Schmerzen können kühlende Quarkwickel helfen, die schon bei Kindern ab etwa einem Jahr eingesetzt werden können.

Hilft keines der Hausmittel, um Fieber und Schmerzen zu lindern, kann man zu Paracetamol oder Ibuprofen greifen. Hier gilt es, sich an die Angaben im Beipackzettel zu halten und deutlich unter der gewichtsabhängigen Tageshöchstdosis zu bleiben.

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