Oldenburg - Die Bodenplatte ist gegossen, der Bau des Kiola-Hauses hat begonnen. Im Laufe des kommenden Jahr sollen die ersten Kinder und Jugendliche zur Kurzzeitpflege einziehen können. Dass dies möglich geworden ist, liegt auch an den zahlreichen Unterstützern, die das Projekt im Oldenburger Land hat, sagt Ute Dorczok, die zukünftige Einrichtungsleiterin. Dazu gehören neben Ärzten, betroffenen Familien, Service-Clubs und der NWZ-Weihnachtsaktion, die mit Hilfe von Leserinnen und Lesern 300 000 Euro spendete, auch die Leffers-Stiftung. Diese gibt über drei Jahre insgesamt 100 000 Euro für das Projekt.
Seit 16 Jahren unterstützt die Leffers-Stiftung Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen. Über die Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas können sie sich an die Stiftung wenden. „Wir wollen gezielt Familien in Notlagen aus der Region helfen“, sagt Prof. Dr. Gisela C. Schulze. Seit 2005 ist sie Vorsitzende im Beirat der Leffers-Stiftung. Als dort vor drei Jahren das Projekt Kiola vorgestellt wurde, war sich der Beirat schnell einig, dieses Projekt zu unterstützen.
