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NWZonline.de Ratgeber Familie

Mit ganzem Herzen für Kinder im Einsatz

16.11.2019

Oldenburger Land Nein – so stellt man sich gemeinhin nicht jemanden vor, den die Menschen mit „Königliche Hoheit“ anreden. Wer sich mit Caroline Herzogin von Oldenburg unterhält, ist nach wenigen Sätzen angetan von der fröhlich-aufgeschlossenen und zugewandten Art, von ihrer Offenheit, ihrem spürbaren Interesse am Gegenüber. Keine Spur von distanzierter Abgehobenheit, sondern ehrliche Zuwendung und Hilfsbereitschaft.

Ihre Aufgabe als Vorsitzende des Vereins der Freunde des Oldenburger Elisabeth-Kinderkrankenhauses hat sie vor vielen Jahren von ihrer Schwiegermutter übernommen – „weil das seit knapp anderthalb Jahrhunderten so üblich ist“, dass ein weibliches Mitglied der früheren Herrscherfamilie das macht.

Nun sind Tradition und Pflichterfüllung eine Sache – eine andere aber die Begeisterung und Leidenschaft, mit der die jetzige „First Lady“ des Hauses Oldenburg die Aufgabe angeht. Und das sorgt dafür, dass sie genau weiß, worum es geht. Sie kennt genau die Nöte, unter denen die jungen Menschen leiden, die in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie behandelt werden.

Und weil sie es erschreckend findet, dass immer mehr Kinder und Jugendliche seelisch krank werden, Ess-Störungen haben, unter Einsamkeit leiden und von Selbstmordgedanken geplagt werden, macht sie sich mit ihren Mitstreitern im Verein gerne stark für die hilfsbedürftigen jungen Leute. Aktuell geht es darum, Klinikchefin Dr. Agneta Paul zu unterstützen, die Musiktherapie in der Klinik zu verbessern.

Geplant ist ein eigenes Haus von etwa 60 qm Größe, in dem ohne Rücksicht auf die Lautstärke musiziert werden kann, in dem auch Gefühle wie Wut, Angst oder überschäumende Fröhlichkeit ausgedrückt werden können, ohne andere in benachbarten Therapieräumen zu stören.

In den amtlichen Planungsbestimmungen gilt so etwas als überflüssiger Luxus, der deshalb nicht aus öffentlichen Geldern finanziert wird. Deshalb hat der Verein der Freunde beschlossen, das Musikhaus zu finanzieren. 250 000 Euro sind dafür veranschlagt.

Damit der für das kommende Jahr vorgesehene Baubeginn auch pünktlich stattfinden kann, wird das Vorhaben im Rahmen der NWZ-Weihnachtsaktion unterstützt.

Schon im Jahr 2007 haben die Leserinnen und Leser der „Nordwest-Zeitung“ ein Projekt für die Kinder- und Jugendpsychiatrie unterstützt. Damals ging es um die Finanzierung einer Spielscheune für Bewegungstherapie, in der seitdem erfolgreich gearbeitet wird.

Grundsätzlich fühlt sich der Verein der Freunde dafür zuständig, so viel Fröhlichkeit wie möglich in das Kinderkrankenhaus zu bringen. Die Mittel dazu sind neben fröhlich-bunten Wandanstrichen verschiedene witzige Skulpturen oder kleine Stofftiere – und immer wieder Herzlichkeit und Zuwendung. Das hat Caroline Herzogin von Oldenburg auch versucht, den eigenen vier inzwischen erwachsenen Kindern zu vermitteln.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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