AHLHORN - Die Mannschaften aus dem Landkreis Oldenburg waren in der Faustball-Bundesliga der Männer und Frauen erfolgreich.

1. Bundesliga, Männer. Mit zwei weiteren Siegen erklomm der Ahlhorner SV die Tabellenführung. Zunächst wurde TV Voerde mit 5:0 (11:3, 11:9, 11:8, 11:6, 11:5) geschlagen. Mit einer guten Leistung beherrschte man den Gegner und musste nur im zweiten Satz einen Rückstand (3:6) aufholen. Auch das zweite Spiel gegen TK Hannover endete 5:0 (11:5, 11:9, 11:6, 11:7, 11:9). „Zwei weitere Siege und die Tabellenführung. Brettorf kann kommen“, kommentierte ein zufriedener Trainer Thomas Neuefeind.

Der TV Brettorf katapultierte sich mit zwei Heimerfolgen auf den zweiten Tabellenplatz. Beim 5:0 gegen TK Hannover (11:6, 11:7, 14:12, 11:9, 11:7) und dem 5:1 gegen TV Voerde (11:6, 12:10, 10:12, 11:4, 11:5, 11:9) hatten die Brettorfer keine Probleme. „Wir haben konzentriert aufgespielt. Die Punktausbeute kann sich sehen lassen“, sagte Coach Klaus Tabke.

Der SV Moslesfehn steht weiterhin ohne Punkt-, aber mit dem ersten Satzgewinn da. Im ersten Saisonspiel vor eigenem Publikum hatte man gegen den deutschen Vizemeister VfK Berlin beim 0:5 (8:11, 5:11, 6:11, 11:13, 7:11) nur im vierten Durchgang eine kleine Siegchance. Gegen die SG Kaulsdorf hielt der SVM trotz der 2:5-Niederlage (14:12, 2:11, 11:6, 10:12, 9:11, 9:11, 9:11) lange gut mit. Erst die umkämpften letzten Sätze gaben den Ausschlag für die Berliner. „Wir sind auf einem guten Weg“, kommentierte Trainer Jan von der Pütten.

1. Bundesliga, Frauen. Mit weiteren zwei Siegen, unter anderem im Spitzenspiel gegen den Landkreisrivalen SV Moslesfehn, festigte der Ahlhorner SV die Tabellenführung. Im Spitzenspiel siegte Ahlhorn knapp in Moslesfehn mit 3:2 (11:9, 10:12, 8:11, 11:5, 7:11). Eine gute Ballannahme von Janna Meiners in der Mittelposition sowie eine sich steigernde Angabenschlägerin Imke Schröder waren die Garanten für den umkämpften Ahlhorner Sieg in diesem Spitzenspiel, das seinen Namen wahrlich verdient hatte.

Das Duell gegen TSV Schülp entschied der ASV nach nur 15-minütiger Pause eindeutig zu seinen Gunsten mit 3:0 (12:10, 11:5, 11:6). Nun mit Marie Therese Warnick im Angriff und einer überzeugend aufspielenden Sarah Reinecke auf der linken Abwehrposition spielte Ahlhorn den letztjährigen DM-Teilnehmer gekonnt aus. „Zwei Aufstellungsvariationen habe ich heute probiert, beide haben meine Erwartungen erfüllt“, plagt sich Ahlhorns Trainerin Edda Meiners mit Luxusproblemen herum.

Der SV Moslesfehn hielt sich gegen TSV Schülp beim 3:0 (11:8, 12:10, 11:9) schadlos und bleibt vorne dran. „Gegen Ahlhorn kann man verlieren. Wichtig war der Sieg im zweiten Spiel“, betonte Trainer Frank Kannegießer zufrieden.