AHLHORN/MOSLESFEHN - Ohne Sieg blieben der Ahlhorner SV und der SV Moslesfehn in der Faustball Bundesliga der Männer. Bei den Frauen setzten die Ahlhornerinnen ihre Siegesserie fort, der SV Moslesfehn gewann eine seiner zwei Partien.
Bundesliga, Männer: TSV Essel - Ahlhorner SV 5:4 (11:6, 12:10, 5:11, 3:11, 11:8, 9:11, 9:11, 11:9, 11:8). Seine Heimstärke unterstrich der TSV Essel gegen den Ahlhorner SV. Aufbauend auf einen starken Mats Albrecht in der Mitte führte Ahlhorn dennoch mit 4:3 nach Sätzen und hatte bei einem 6:1-Punktvorsprung im achten Durchgang den Gesamtsieg vor Augen. „Wir haben mental zurückgeschaltet und Essel stark gemacht“, ärgerte sich Abwehrspieler Andre Poguntke nach der knappen Niederlage. Ahlhorn rutschte dadurch auf den vierten Tabellenplatz ab.
SV Moslesfehn - MTV Hammah 2:5 (7:11, 7:11, 11:9, 8:11, 5:11, 11:9, 7:11). Das nötige Quäntchen Glück in den entscheidenden Phasen fehlte den Moslesfehnern. Trotz guter Leistungen musste man die Angriffswucht des Aufsteigers mit Jan Heitmann und Willm Engelke anerkennen. „Jetzt müssen wir uns langsam etwas einfallen lassen“, kommentierte Trainer Bodo Würdemann den drittletzten Tabellenplatz.
Bundesliga, Frauen: Braschosser TV - SV Moslesfehn 1:3 (11:8, 4:11, 1:11, 5:11). In der Auftaktpartie in Siegburg benötigte Moslesfehn einen Durchgang zum Einspielen. Doch dann waren Saskia Menken und Melanie Zingrosch im Moslesfehner Angriff nicht mehr zu bremsen. Sie entfalteten einen immensen Druck, so dass der Aufsteiger aus dem Rheinland keine Chance mehr hatte.
SV Moslesfehn - TV Jahn Schneverdingen 1:3 (11:6, 6:11, 12:14, 8:11). Das zweite Tagesspiel gegen den amtierenden deutschen Hallenmeister war ein hochklassiges Duell. Im vorentscheidenden dritten Durchgang vergab der SVM drei Satzbälle. Nach der 2:1 Satzführung ließen sich die routinierten Spielerinnen vom TV Jahn nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. „Wir sind am Ende der Hinrunde Tabellenzweiter, was wollen wir mehr“, wischte Trainer Frank Kannegießer jegliche Kritik an der knappen Niederlage beiseite.
Ahlhorner SV - VfL GG Güstrow 3:0 (11:6, 11:5, 11:8). Der Tabellenletzte aus Mecklenburg-Vorpommern stellte für den Tabellenführer Ahlhorn keine wirkliche Hürde dar. Trainerin Edda Meiners konnte unter ihren Angreiferinnen beliebig wechseln. Das Ahlhorner Spiel lief, aufbauend auf die starke Abwehrreihe, fast reibungslos. Der klare Sieg war der Lohn der guten Leistung.
Ahlhorner SV - MTSV Selsingen 3:0 (11:5, 11:6, 11:7). Auch die zweite Partie gewann Ahlhorn scheinbar mühelos. Alle Ahlhorner Spielerinnen gaben vor eigenem Publikum eine ausgezeichnete Visitenkarte ab. „Wir sind momentan – fast zu früh in der Saison – in einer super Form“, sagte Meiners.
