AHLHORN - Die Bundesliga-Faustballer des Ahlhorner SV haben auch ihr zweites Spiel verloren. Gegen Tabellenführer VfK Berlin hielt der ASV zwar lange mit, verlor aber dennoch deutlich. Eine erwartete Niederlage kassierte der SV Moslesfehn. Demgegenüber kletterte der TV Brettorf auf Platz drei.
Ohne die beruflich verhinderten Meiners-Zwillinge verlor Ahlhorn letztlich deutlich mit 1:5 (8:11, 11:9, 7:11, 8:11, 4:11, 9:11). Sören Dahms und Nils-Christoffer Carl spielten im Angriff, Mats Albrecht füllte die für ihn ungewohnte Mittelposition aus, neben Karsten Bilger debütierte Hendrik Hemme in der Abwehr.
Nach einem umkämpften ersten Durchgang holte sich der ASV Satz zwei. Anschließend hielten die Gastgeber, bei denen Andre Poguntke für Hemme eingewechselt wurde, die meisten Durchgänge lange offen, hatten aber in den Schlussphasen stets das Nachsehen. „Berlin stand deutlich kompakter. Trotz guter Ansätze hatten wir keine reelle Siegchance“, analysierte Trainer Ralf Kreye die Niederlage realistisch.
Einen klaren Sieg dagegen feierte der TV Brettorf beim 5:1 (11:9, 9:11, 11:6, 11:2, 11:4, 11:7) gegen Stern Kaulsdorf. Dabei tat sich der TVB gegen den Aufsteiger aus dem Osten Berlins zunächst schwer. Erst nach einer deutlichen Ansprache durch Trainer Jürgen Büsselmann besann sich die Mannschaft auf ihre Stärken und gewann die letzten Durchgänge unangefochten.
Eine erwartete Niederlage kassierte der SV Moslesfehn gegen den amtierenden deutschen Hallenmeister MTV Hammah. Das Team um Christoph Johannes und Jörn Büsselmann hatte nach der 1:0-Satzführung das Pulver verschossen. Hammah kam immer besser ins Spiel, ließ den Südoldenburgern keine Siegchancen und gewann verdient mit 5:1 (9:11, 11:8, 11:3, 11:8, 11:8, 11:8). „Wir hatten einige schöne Ansätze, haben die aber leider nicht konstant genug durchgehalten“, zog Trainer Bodo Würdemann ein Fazit.
