Ahlhorn/Brettorf/Moslesfehn - Mit einigen Veränderungen starten die Faustball-Bundesligisten aus dem Landkreis Oldenburg an diesem Wochenende in die neue Feldsaison. Die Region ist erneut stark im Oberhaus vertreten: Sowohl bei den Frauen als auch den Männern kommen drei Vertreter aus den norddeutschen Hochburgen.

Bei den Männern dürfte der Ahlhorner SV die besten Aussichten haben, sich wieder für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren, die in diesem Jahr quasi vor der Haustür beim SV Moslesfehn (19. und 20. August) stattfinden. Das Mannschaftsgerüst des ASV bleibt dabei unverändert, dafür gibt es an der Seitenlinie eine Neuerung.

Nach der überraschenden Trennung von Thomas Neuefeind vor drei Wochen wird Karsten Bilger als neuer Trainer die Ahlhorner führen. Als Feldspieler steht Arne Grotelüschen als Alternative wieder zur Verfügung. Der ASV startet mit einem Auswärtsspiel beim VfL Kellinghusen an diesem Samstag (16 Uhr) in die Saison.

Gleich zweimal ist der TV Brettorf auf eigenem Platz gefordert, empfängt am Samstag (18 Uhr) den VfK Berlin und trifft am Sonntag (14 Uhr) auf den TV Voerde. Bei den Brettorfern war der Umbruch zwischen Hallen- und Feldsaison noch gravierender, denn mit Christian Kläner hat sich der Spielertrainer und Führungsspieler zurückgezogen. Sein Erbe als Coach trat Tim Lemke an, als Saisonziel formuliert ist der Klassenerhalt.

Dritter Landkreisclub ist der SV Moslesfehn, für den es erneut gegen den Abstieg geht. Auftaktgegner VfK Berlin dürfte am Sonntag (11 Uhr) trotz des Heimvorteils kaum zu bezwingen sein.

Bei den Frauen steht an diesem Sonntag (11 Uhr) in Moslesfehn gleich der Derbyspieltag zwischen dem Ahlhorner SV, TV Brettorf und Gastgeber SV Moslesfehn an. Während der SVM schon automatisch ein DM-Ticket sicher hat, dürfte Ahlhorn die Qualifikation sportlich locker schaffen. Für Brettorf hat der Ligaverbleib erst einmal oberste Priorität.