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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Krimi-Vorschau: Bjarne Mädel ist stolz auf sein Regiedebüt

20.01.2021

Hamburg /Varel Schauspieler Bjarne Mädel hat sich in der Vergangenheit durch eine Kultserie nach der anderen in die Herzen vieler Fernseh-zuschauer gespielt. Ob „Stromberg“, „Mord mit Aussicht“, „Der Tatortreiniger“ oder „How to Sell Drugs Online (Fast)“: Der 52-Jährige ist längst zu einem wichtigen Teil der deutschen Fernsehlandschaft geworden.

Nun hat er sich erstmals als Regisseur versucht und den Sven-Stricker-Krimi „Sörensen hat Angst“ in Niedersachsen mit sich selbst in der Hauptrolle verfilmt. Gedreht wurde in Varel (Landkreis Friesland), in der Gemeinde Butjadingen im Landkreis Wesermarsch sowie in Bremerhaven. Die NDR-Produktion läuft an diesem Mittwoch um 20.45 Uhr im Ersten.

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Sehr erleichtert

Der wegen einer Angststörung vor Mord und Totschlag aufs Land flüchtende Kriminalhauptkommissar Sörensen war Mädel dabei bereits bestens bekannt. Denn Stricker hatte den Stoff 2014 als Hörspiel Mädel quasi in den Mund geschrieben und ein Jahr später ein Buch daraus gemacht. Nun ist der Film dazu fertig. Und der Wahl-Berliner ist nach seinem Debüt erleichtert und stolz, wie er sagte.

Stolz deshalb, weil der Film genauso geworden sei, wie er ihn sich vorher vorgestellt habe. „Ich hatte den Film im Bauch. Ich wusste, es soll eben insgesamt sehr düster sein. Es war mehr so die Stimmung, die der Film erzeugen soll, die ich im Bauch hatte. Und da bin ich wahnsinnig stolz, dass ich jetzt sagen kann: Ja, genau das, was ich mir gewünscht habe, haben wir umsetzen können.“ Erleichtert ist er, weil der finanzielle Druck und die Verantwortung als Regisseur auch durchaus beängstigend waren.

Nicht nur Mädel-Fans dürften das Regiedebüt des Hamburgers mögen. Der trockene Humor, die lakonischen Sprüche, die verbalen Duelle, bei denen jedes Wort sitzt: All das gibt es in „Sörensen hat Angst“. Doch der Krimi ist gleichzeitig gewürzt mit einer ordentlichen Prise Ernsthaftigkeit. Er nimmt Angststörungen bewusst und facettenreich in den Blick und setzt sich außerdem mit kinderfeindlichen Machenschaften auseinander. Mädel selbst mag an dem Film, dass er mit Leichtigkeit und Humor beginnt. „Und irgendwann übernimmt die Grausamkeit des Ortes, die düstere Geschichte und verdrängt die Komik und bei Sörensen auch die Angst.“

Eine Punktlandung

Mädel und sein Kameramann Kristian Leschner arbeiten dabei häufig mit starken Bildern, die die Stimmung des Krimis von ganz allein transportieren. Das weite Land, die grauen Wolken, kahle Zimmer, tickende Uhren oder matschige Bauernhöfe.

23 Drehtage im Norden haben Mädel und sein Team gebraucht, der Drehschluss war eine Punktlandung. „Wir hatten ein wahnsinniges Timingglück. Wir haben gedreht bis zum 19. März. Das war ein Freitag – und Montag war Lockdown.“

Das letzte Wort ist in Sachen „Sörensen“ wohl noch nicht gesprochen, lässt Mädel durchblicken. In Verbindung mit dem „Sörensen hat Angst“-Team könne er sich eine Wiederholung vorstellen.

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