• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Aufstieg und Fall eines Unternehmers

09.12.2013

Bremen Die Karriere des Bremer Reeders Niels Stolberg war rasant: Innerhalb weniger Jahre baute er sich das Imperium „Beluga“ mit über 70 Schiffen auf – Weltmarktführer für den Schwerlast-Transport auf den Meeren. Ein innovativer Mann, ein Mäzen und Sponsor, dem viele zu Füßen lagen. Doch dann kam die Weltwirtschaftskrise und damit der Absturz. Die Reederei „Beluga“ existiert nicht mehr. Niels Stolberg ist nur noch ein Angeklagter mit über 500 Millionen Euro Forderungen gegen sich.

Radio Bremen erzählt die Geschichte Stolbergs in der Dokumentation „Herr der Schiffe“ an diesem Montag um 22.45 Uhr in der ARD. Autor Rainer Kahrs und sein Team haben Niels Stolberg während seines Absturzes zum Pleitier zwei Jahre lang begleitet. Sie haben dabei nach Angaben des Senders neue Entdeckungen gemacht: Stolberg war nicht nur der großzügige Mäzen und der schillernde Unternehmer an der Weser. Sein Unternehmen, das er nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft mit gefälschten Bilanzen und Kreditbetrug am Leben erhielt, war verstrickt in internationale Rüstungstransporte: Bauteile für Atombomben für den libyschen Diktator Gaddafi, Panzerlieferungen trotz Waffenembargo an das Militärregime in Myanmar, Geschütze für Krisen- und Kriegsgebiete in Afrika.

Viele Fäden dahinter zog laut Radio Bremen der Bundesnachrichtendienst (BND), für den Niels Stolberg als Informant und Helfer gearbeitet haben soll.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.