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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Aus Klinikärztin wird Kriminalrätin

23.09.2015

München In dem ZDF-Dauerbrenner „Soko 5113“ ist Ilona Grübel seit vielen Jahren als Kriminalrätin Evelyn Kreiner zu sehen. In der Kultserie „Die Schwarzwaldklinik“ spielte sie Dr. Katharina Gessner an der Seite von Sascha Hehn. An diesem Mittwoch wird die Münchnerin nun 65 Jahre alt.

„Als ich 8 Jahre alt war, habe ich beschlossen, ich werde Weltstar“, erzählte Ilona Grübel einmal lachend in einem Fernsehinterview. Dabei habe sie sich damals vorgenommen: „Ich muss es bis 16 sein, sonst mache ich etwas anderes.“

Zumindest vor der Kamera stand sie dann als Jugendliche tatsächlich. Nach ersten kleinen Rollen trat Grübel 1967 im Alter von nur 17 Jahren als Protagonistin in Michael Verhoevens Kinofilm „Paarungen“ auf, unter anderem an der Seite von Lilli Palmer, und gewann prompt den Deutschen Filmpreis (damals: Filmband in Gold) für die beste darstellerische Leistung.

In „Target“ gespielt

Seit den 70er Jahren war Grübel immer öfter im Fernsehen zu sehen, unter anderem in mehreren „Tatort“-Folgen. In den vergangenen Jahren folgten neben „Soko 5113“ Auftritte in Formaten wie „Ein Fall für Zwei“, „Der Bulle von Tölz“, in ZDF-Sonntagsromanzen oder in der internationalen Produktion „Virus au paradis“.

Etwa zeitgleich mit dem „Schwarzwaldklinik“-Erfolg Mitte der 80er Jahre konnte Ilona Grübel dann auch Hollywood-Luft schnuppern. In dem Kinostreifen „Target“ unter Regie von Arthur Penn spielte sie mit Matt Dillon und Gene Hackman.

Die Dreharbeiten an der Seite von Oscar-Preisträger Gene Hackman empfand sie als „extrem angenehm“, wie sie einmal in einem „Tele 5“-Interview sagte. „Gene hat keinerlei Superstargebaren an den Tag gelegt. Die Arbeit mit ihm war einfach hoch professionell. Wir haben heute noch Kontakt. Wenn Gene in Deutschland ist, telefonieren wir miteinander.“

Für Nervosität habe damals vielmehr eine Bettszene mit Matt Dillon gesorgt: „Davor ging mir ordentlich die Muffe. Aber meine Nervosität legte sich, als ich merkte, dass Matt noch aufgeregter war als ich.“ Die Bettszene sei der Grund gewesen, weshalb sie beim Unterschreiben des Film-Vertrags gezögert habe. „Nacktsein gehört für mich eindeutig zu den Dingen, die privat sind.“

Durch Laufen fit

Über ihr Privatleben spricht Ilona Grübel generell nicht viel. Die Mutter eines Sohnes und einer Tochter lebt in München, hält sich mit Laufen fit und geht gern ins Theater. Grübel hatte auch selbst Engagements im Residenztheater München und am Staatstheater in Karlsruhe. Neben der Schauspielerei arbeitete sie auch als Kommunikationstrainerin. Zu ihrem 65. Geburtstag ist sie übrigens verreist.

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