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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Familiengeschichten aus dem Tierreich

15.03.2019

Berlin Fünf Folgen gedreht in vier Jahren, die Protagonisten: Schimpansen, Kaiserpinguine, Löwen, ein Rudel afrikanischer Wildhunde und eine Tigerfamilie. Die Naturdoku-Reihe „Wilde Dynastien“ kombiniert intime sowie großartige Aufnahmen mit fesselnden Geschichten. Das Erste zeigt die BBC-Produktion vom 18. März an jeweils montags um 20.15 Uhr. Den Auftakt macht die „Revolte der Schimpansen“.

Schimpanse David sitzt auf einem kleinen Erdhügel. Er scheint ruhig und selbstbewusst, wie es sich für einen Anführer gehört. Aber seine unruhigen Zehen verraten ihn, er ist nervös. David ist ein Alpha-Männchen, Anführer von etwa 30 Schimpansen im westafrikanischen Senegal. Sein Thron ist in Gefahr, einige jüngere Männchen wittern ihre Chance. Es kommt zu einem blutigen Kampf um Leben und Tod.

Ganz nah ist die Kamera an den Regungen der Tiere, kleine Bewegungen werden genauso gezeigt wie große Auseinandersetzungen. Der Zuschauer fiebert mit David mit, wenn er um Macht, Ressourcen und um sein Überleben kämpft. Gefilmt wurde bei teils sengender Hitze und Waldbränden.

Ganz andere Bedingungen am Südpol: Die „Kaiser der Antarktis“ brüten an einem der lebensfeindlichsten Orte der Welt. Temperaturen von unter Minus 40 Grad herrschen bei arktischen Stürmen in der Kinderstube der Kaiserpinguine. Tausende Vögel versammeln sich in der eisigen Weite, um sich ungestört zu paaren und Küken aufzuziehen. Erzähler der deutschen Fassung ist Schauspieler Sebastian Koch.

Spannend wird es auch in „Königin der Löwen“: Nachdem die Männchen das Rudel verlassen haben, müssen die Löwinnen Charme und Sienna allein ihre Jungen vor angreifenden Hyänen und Büffelherden schützen. 420 Drehtage brauchte es, um die Geschichte eines der berühmtesten Löwenrudel im afrikanischen Kenya zu erzählen.

Wie in einem antikem Drama entfaltet sich die Geschichte in „Feldzug der Wildhunde“. Die alternde Matriarchin Tait muss um ihre Zukunft und ihr Rudel bangen. Ihr größter Feind ist die eigene Tochter namens Blacktip. Um ihre Mutter zu vertreiben, gefährdet sie das Überleben der ganzen Dynastie. Die Aufnahmen der Wildhunde in Zimbabwe gehören mit zu den spektakulärsten der Serie. Luftbilder zeigen die ausgeklügelte Teamarbeit dieser stark bedrohten Jäger.

Nicht viel besser sieht es für den Tiger aus, der in vielen Ländern schon ausgerottet ist. Im Tigerreservat Bandhavgarh in Indien leben 80 von ihnen, darunter das Tiger-Weibchen Raj Bhera. Sie hat vor Kurzem vier Junge geworfen und muss viel jagen, um sich und ihre Kleinen durchzubringen. Ihre erwachsene Tochter Solo hat derweil ein Auge auf ihr Revier geworfen und fordert sie in „Duell der Tiger“ heraus.

Die Bedrohung durch Menschen und Klimawandel ist tragendes Thema in „Wilde Dynastien“. Seien es die für Rodung gelegten Buschfeuer in der westafrikanischen Steppe oder das schmelzende Eis der Antarktis – die Schicksale von David, Tait und Raj Bhera geben dieser Tragik ein Gesicht.

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