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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Dokumentation: Immer hellwach und auf der Hut

16.07.2020

Berlin Ihr Job ist nichts für schwache Nerven: Personenschützer der Bundespolizei und des Bundeskriminalamts müssen ständig hellwach und auf jegliche Gefahren vorbereitet sein. Um Politikern, Spitzenbeamten, Unternehmern oder Prominenten Sicherheit zu gewährleisten, riskieren sie nicht selten ihr Leben. Wie anstrengend dieser Beruf ist, veranschaulicht eine spannende Dokumentation, die das ZDF zu später Stunde am Sonntag um 23.45 Uhr ausstrahlt.

Verantwortlich für wichtige Personen

Personenschützer des Bundeskriminalamtes (BKA) sorgen für die Sicherheit einer Schutzperson wie Politiker und andere Amtsträger, beispielsweise bei einer öffentlichen Veranstaltung. Ebenso gewährleistet das BKA in eigenen Ermittlungsverfahren den Schutz von Zeugen und deren Angehörigen.

Die Beamten arbeiten hier eng mit Polizeibehörden der Bundesländer sowie Behörden und Organisationen im Ausland zusammen. Zu ihren Aufgaben gehören zudem Aufklärungs- und Kon­trollmaßnahmen sowie die Koordination dieser Aktivitäten unter Einsatz modernster technischer Mittel (spezielle Nachrichtentechnik).

In den knapp 45 Minuten wird ein Bogen von den ersten Jahren der Bundesrepublik bis zur Gegenwart geschlagen. Dass sich die Arbeit in dieser Zeit stark verändert hat, bestätigen ehemalige Spezialkräfte und Ausbilder, die genauso zu Wort kommen wie Aktive.

Sie stehen in der Dokumentation im Mittelpunkt und trainieren für ihren Einsatz im Irak, wo sie den deutschen Botschafter beschützen sollen. Minuziös studieren sie Bewegungsabläufe ein und versuchen Situationen zu simulieren, die in Krisenregionen zum Alltag gehören.

Dass gerade Politiker einen professionellen Schutz brauchen, verdeutlicht der Film anhand geschichtlicher Ereignisse. Er ruft das Attentat auf John F. Kennedy im November 1963 ins Gedächtnis, zeigt Archivaufnahmen aus den Jahren des RAF-Terrors der Siebziger- und Achtzigerjahre oder gibt die dramatischen Szenen auf einer Wahlkampfveranstaltung in Köln im April 1990 wieder. Dort war der damalige SPD-Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine durch eine Messer-Attacke schwer verletzt worden. Die Angreiferin, die den aufstrebenden Politiker nahe der Halsschlagader traf, war psychisch krank.

Im 21. Jahrhundert stellen sich ganz andere Herausforderungen als noch in der Ära Adenauer, als die Sicherheitskräfte des Bundeskanzlers noch eine Art bewaffnete Kammerdiener gewesen sind. Heutzutage müssen sich die Experten dem Phänomen eines globalisierten Terrorismus stellen.

Um Personenschützer ranken sich aber auch viele Mythen. In Hollywood-Filmen werden sie gern als Einzelkämpfer an der Seite von Präsidenten oder weiblichen Filmstars dargestellt. Mit der Realität hat das aber eher wenig zu tun, wie die Mitglieder der Spezialeinheit betonen. Personenschutz ist Teamarbeit. Unter diesem Motto trainieren sie auch für ihren Einsatz im Irak.

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