• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Krimireihe: In „Schwarzach“ fällt bald der Vorhang

28.08.2020

Berlin Dass es sich bei der Krimiproduktion „Schwarzach 23“ tatsächlich um eine Reihe gehandelt hat, haben vermutlich nur einige hartgesottene Fernsehzuschauer mitbekommen. Denn zwischen Story Nummer eins (ausgestrahlt im Oktober 2015) und dem Finale an diesem Montag (20.15 Uhr) im ZDF liegen geschlagene fünf Jahre. Eine Menge Zeit angesichts von gerade einmal vier Filmen insgesamt, was für das ZDF gar nicht besonders viel ist. Der eigenwillige Mix aus Krimi und Komödie spielte sich aber nie so ganz in die Herzen des Publikums.

Neues ausprobieren

Der Sender verweist in der Begründung nicht auf die Quotenentwicklung, sondern darauf, auch bei einer Vielzahl an Reihen weiterhin „die Möglichkeit zu haben, beweglich zu sein, Neues auszuprobieren und uns in unserem Gesamtportfolio weiterzuentwickeln“. Ansonsten sei die Reihe „in ihrem Mix aus Krimi-Spannung und schwarzem Humor, aus dunklem Thrill und unterhaltsamem Familienzwist eine gelungene Auffälligkeit in der ZDF-Primetime“.

Für Einheitsbrei gewohnte Krimijunkies kann die „Schwarzach 23“-Reihe in der Tat nicht die erste Wahl sein. Der Film „Und das mörderische Ich“ beginnt mit einem Toten im Bus, von dem die erschrockenen Mitpassagiere und die Polizei zunächst vermuten, er habe eine Bombe bei sich. Aber nicht doch: Es handelt sich bei dem Objekt nur um eine Benzinpumpe, die in einen Oldtimer eingebaut werden sollte. Die Ermittlungen der Polizei ergeben: Der Tote und sein Chef Toni Diehl (Arnd Klawitter), der Besitzer eines Autohauses für gehobene Ansprüche, hatten ein Verhältnis.

Doch Diehl wirkt merkwürdig getrieben, wie Franz Germlinger (Maximilian Brückner) findet, der mit seiner Schwester Anna (Marlene Morreis) ermittelt. Was Franz noch nicht ahnt: Hinter der Tat steckt der lange Arm einer ukrainischen Mafia, und die will sich auch der bayerischen Polizei bemächtigen, indem sie Franz durch einen Doppelgänger (auch Maximilian Brückner) austauschen will, der ihm verblüffend ähnlich sieht. Als Franz seinem Alter Ego letztlich gegenüber steht, kommt es zum Showdown, dabei müssen ihm seine Mutter (Gundi Ellert) und sein Vater (Friedrich von Thun) noch ein Geständnis machen.

Schräge Auftritte

Skurril, was der Genre-Mix aus thrillerähnlichen Elementen und tiefprovinziell anmutender Biederkeit sonst zu bieten hat. Mutter Germlinger muss eigentlich in den Knast, weil sie einen Mann totgefahren hat, bekommt aber zu ihrer eigenen Enttäuschung nur eine Bewährungsstrafe. „Es ist doch auch schon eine Strafe, mit mir unter einem Dach zu sein“, tröstet sie ihr Mann Franz senior. Schräg ist auch der Auftritt von Leonard Kunz als homosexueller Drogenkurier Speedy, der sowohl mit der Polizei als auch mit der Mafia im Bunde steht.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.