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Landkrimi: Wenn aus dem Erpresser ein Superdünger wird

28.07.2020

Berlin „Denn alles Fleisch, es ist wie Gras und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen. Das Gras ist verdorret und die Blume abgefallen, aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit“ – so steht es in der Bibel. Im Neuen Testament erinnert der Apostel Petrus mit diesen Worten an die Vergänglichkeit irdischen Lebens. Komponist Johannes Brahms verwendete den unter die Haut gehenden Text 1868 für sein „Deutsches Requiem“ – ein trostreiches Trauerwerk. „Alles Fleisch ist Gras“ ist auch der Titel der „Landkrimi“-Episode im ZDF an diesem Mittwoch (20.15 Uhr). Da kann man die Verwandlung von Menschenfleisch in organischen Dünger beobachten.

Mit Ehebruch und Erpressung beginnt die Handlung. Sie entwickelt sich zum grotesk-abgründigen, furios gefilmten „film noir“ im österreichischen Vorarlberg. Doch zuallererst fliegt bei einer großen Detonation zu gewaltigem „Halleluja“-Gesang der Nikolaus in die Luft. Den ungewöhnlichen, topbesetzten Streifen inszenierte der Autor, Kabarettist und Filmemacher Reinhold Bilgeri.

Schauplatz ist das idyllische Dornbirn. Dort frönt der verheiratete Chef der regionalen Abwasserreinigungsanlage, Anton Galba (Wolfgang Böck), nicht nur seiner Neigung, das Klärwerk technisch aufzurüsten. Sondern auch einem Verhältnis mit seiner jungen Mitarbeiterin Hilde Siebers (Anna Unterberger).

Den freizügigen Sex der beiden im Wald filmt der Angestellte Mathis Roland (Fritz Hammel), der mit den Videos seinen Vorgesetzten erpresst. Beim Treffen der Männer fällt Roland jedoch von der Leiter und bricht sich den Hals. In Panik entsorgt Galba die Leiche in der betriebseigenen Fleischmühle. Und dank seiner Erfindung bleibt vom Schnüffler am Ende nicht mehr übrig als jener Superdünger, der Galba international bekannt gemacht hat.

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