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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Show: Prominente in extremen Einsätzen

22.08.2018

Berlin Warum baumelt ein orangefarbener Boxsack über einem fast 200 Meter tiefen Abgrund im tropischen Thailand? Weil Pro Sieben und die Firma FischWillWurm Media sich einig geworden sind – und zwar darüber, eine zweite Staffel der TV-Show „Global Gladiators“ zu drehen.

Der neue Durchgang des Spektakels mit acht halbwegs prominenten Zeitgenossen ist von diesem Donnerstag (20.15 Uhr) an zu sehen. Dass nach der ersten Staffel mit mäßigem Verlauf überhaupt eine Fortsetzung zustande gekommen ist, ist eine kleine Sensation, denn das Finale vor einem Jahr sahen nur 1,43 Millionen Menschen.

Shows würden nicht mehr so einfach abgesetzt, erläuterte Pro Sieben-Programmgeschäftsführer Daniel Rosemann in Berlin. Im Fall der „Global Gladiators“ habe es positive Zeichen gegeben: das „qualitative Feedback“ des Publikums, leicht steigende Marktanteile zum Schluss und das gemeinsame Bekenntnis: „Wir können das handwerklich noch besser!“

Zum Beispiel einen Boxsack über einen Abgrund hängen. Denn zwei Kandidaten der Show, der Sänger Ben und der Musiker Lucas Cordalis, müssen mit Fahrrädern bis zum Abgrund brausen, abspringen und sich am Sack festhalten.

Wer sich am längsten festklammert, bekommt den Punkt. Dass weder Ben (37) noch Cordalis (51) in die Tiefe fallen, verhindert ein Sicherheitskabel, mit denen die beiden dingfest gemacht worden sind – aber ins Schwitzen geraten sie trotzdem.

Neben den beiden Musikern hat sich ProSieben sechs weitere Prominente geleistet, von denen der eine oder die andere sich gern mal bei Trash-Shows in den Vordergrund drängen: Popsänger Joey Heindle (25), Schauspieler Manuel Cortez (39), Rapperin Sabrina Setlur (44), Actionmodel Miriam Höller (41), Schauspielerin Jana Pallaske (39) und Tänzerin Sabia Boulahrouz (40). Cordalis hat sogar ein familiäres Vorbild: Sein Vater Costa gewann 2004 als Erster das RTL-Dschungelcamp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“

Die acht Kandidaten bilden zwei Teams, aus denen sie sich nach den Extremspiel-Einsätzen gegenseitig abwählen dürfen. Im vergangenen Jahr hieß der Sieger Oliver Pocher – immerhin.

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