• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Tv-Krimi: Mörderjagd am Rande der Ski-Pisten

06.04.2018

Berlin Es ist was los im neuen Alpenkrimi. Ein Umweltaktivist, der die Skipiste mit „einer kleinen Überraschung“ für die Sportler vermint. Tabledance-Girls, denen die Gäste der örtlichen Szenebar bei schwülem Rotlicht auf die nackten Hinterteile starren. Ein handfester Streit unter Einheimischen in einem Wirtshaus. Das alles im idyllischen österreichischen Wintersportort Schladming zwei Tage vor dem internationalen Wettbewerb Nightrace, zu dem Zehntausende Zuschauer erwartet werden. Mit rasant gefilmten Bildern solcher Art lässt Regisseur Wolfgang Murnberger seinen vor allem wegen seines Dialogwitzes originellen Krimi „Steirerkind“ beginnen. Das Erste zeigt ihn an diesem Sonnabend um 20.15 Uhr.

Als dann noch der Nationaltrainer tot im Schnee gefunden wird, wird das Geschehen zum Fall für Sascha Bergmann (Hary Prinz) und Sandra Mohr (Miriam Stein) vom LKA Graz. Es ist der zweite Fall der beiden sehr ungleichen Ermittler aus der Reihe „Alpenkrimi“, die mit „Steirerblut“ im März 2017 gestartet war. Auch damals nach einem Roman der Wiener Erfolgsautorin Claudia Rossbacher. Schnell finden der abgeklärte Chefinspektor, der die Arbeit in der Provinz hasst, und seine ehrgeizige junge Kollegin heraus, dass um den ermordeten Karl „Charly“ Wintersperger (Rainer Wöss) kaum jemand wirklich trauert.

Er galt als Choleriker, der Stress mit seinen beiden Söhnen hatte, die ebenfalls bei dem Skirennen antreten wollen. Dabei enttäuschte ihn Lukas (Christopher Schärf) nicht zuletzt mit seiner neuen Freundin, einer Stripperin. Seinem Ziehkind Mario (Ferdinand Seebacher) verbot der Alte jeglichen Kontakt zu einem neuen Sponsor. Und auch mit seinem Bruder (David Rott), der ihm viel Geld schuldete, lag er im Clinch.

Verdächtig ist außerdem sein Trainer-Nachfolger Norbert Bachler (Marcus Mittermeier), dem nun nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch Schmiergeld winkt. Dabei wissen die Grazer Polizisten noch nicht, dass der jüngste Wintersperger-Nachwuchs Jakob (Jeremy Miliker) in der Mordnacht unbewusst zum Zeugen geworden ist.

Regisseur Murnberger bietet solide Krimiunterhaltung mit einiger Spannung und unerwartetem Ausgang. Besonderen Reiz gewinnt die mundartlich geprägte Geschichte dank der Frotzeleien der beiden Kriminalisten mit ihrem jeweils komplizierten Privatleben.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.