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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Internet: Hollywood arbeitet sich weiter an Washington ab

04.11.2020

Bonn Der November 2020 ist vor allem der Monat der Präsidentschaftswahl, die seit Wochen nicht nur die USA in Atem hält. Die Persona Trump und die politische Krise der USA greift die Miniserie „The Comey Rule“ (ab sofort bei Sky) von Showrunner Billy Ray auf – und die ist spannend, unabhängig vom Wahlausgang.

US-Politik

Hollywood hat sich in jüngster Zeit verstärkt am politischen Klima der USA abgearbeitet; auch in historischen Stoffen, in denen die Spuren der aktuellen Krisen bis in die Vergangenheit zurückverfolgen werden. In dieses Umfeld gehört auch die Miniserie „The Good Lord Bird“, die ab 6. November ebenfalls bei Sky zu sehen ist. Es geht um das sogenannte Bleeding Kansas, eine mörderische Auseinandersetzung während der Jahre 1855 bis 1859 über die Einführung der Sklaverei, und damit um die Wurzeln des US-amerikanischen Kulturkampfes um rassistische Diskriminierung, der bis heute fortdauert.

Die wohl spannendste US-Serie, die sich aktuell mit dem Thema Rassismus auseinandersetzt, „Lovecraft Country“ von Jordan Peele, steht zudem ab 13. November bei Sky auch in der deutschen Synchronfassung zur Verfügung.

Herbstgrusel

Die spätherbstliche Lust am Schauerlichen findet man bei allen Streaminganbietern. Dabei liefert die Wirklichkeit mitunter die gruseligsten Vorlagen. Der britische Mehrteiler „Des“ (ab 29. November via Starzplay) befasst sich mit der Figur des Serienkillers Dennis Nilsen (1945-2018), der in den späten 1970er-Jahren ein Dutzend Jungen und Männer ermordete.

Interessantes verspricht ein Serien-Exot im Netflix-Programm: Am 5. November startet mit „Paranormal“ eine Horrorserie aus Ägypten, die auf einer Buchreihe von Autor Ahmed Khaled Tawfik basiert. „Paranormal“ kreist um eine von Tawfiks populärsten Figuren, den Hämatologen Refaat Ismail, der in den 1960er- Jahren übersinnlichen Phänomenen auf die Spur kommt, die seine wissenschaftliche Weltsicht erschüttern.

Feminismus

Um eine feministisch umgeschriebene Realität geht es hingegen in „Motherland: Fort Salem“ (ab 20. November/Amazon Prime). In einer USA, in der magisch begabte Frauen nicht verurteilt, sondern in die Gesellschaft integriert wurden, was dem „female empowerment“ mächtig auf die Sprünge geholfen hat, kämpfen Hexen in der US-Armee und müssen sich einer Terrorgruppe erwehren.

Nach Osteuropa entführt hingegen eine Serie, die in der arte-Mediathek zu sehen ist. In „The Pleasure Principle“ tauchen in Odessa, Warschau und Prag Körperteile verstümmelter Frauenleichen auf. Sind die Leichen eine Warnung der Mafia? Stecken osteuropäische Mädchenhändler dahinter? Die Ermittler tappen lange Zeit im Dunkeln.

Ab 30. November gibt es zudem die neue Serie „The Undoing“ bei Sky. Es geht um eine Frau (Nicole Kidman), deren scheinbar perfektes Leben mit Ehemann (Hugh Grant) und Kindern sich nach einem brutalen Mord mehr und mehr auflöst und als Scheinkonstrukt entlarvt.

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