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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Dawson’s Creek: Herzschmerz, Nostalgie und ein hoher Suchtfaktor

04.03.2021

Berlin Die erste Liebe, zerrüttete Familien, Freundschaft und gebrochene Herzen: In der Drama-Serie „Dawson’s Creek“ geht es um das Erwachsenwerden von vier Jugendlichen – und das hat es in sich. Seit Kurzem bietet der Streamingdienst Netflix alle sechs Staffeln der Serie an, die 1998 im US-amerikanischen Fernsehen Premiere feierte.

Game Boy und Buffalos

Und der Nostalgie-Faktor könnte nicht größer sein. Fragwürdige Frisuren und eigenwillige Modeerscheinungen katapultieren den Zuschauer direkt zurück in das Jahrzehnt von Game Boy und Buffalos Plateau Sneaker. Begleitet werden die vier Hauptcharaktere Dawson Leery (James Van Der Beek), Joey Potter (Katie Holmes), Pacey Witter (Joshua Jackson) und Jen Lindley (Michelle Williams) bei den großen und kleinen Herausforderungen ihres Lebens. Schauplatz ist dabei die verschlafene und behütete Kleinstadt Capeside. Vor allem die enge Freundschaft zwischen Dawson und Joey steht immer wieder im Vordergrund der Handlung. Die beiden sind beste Freunde seit Kindheitstagen – oder vielleicht sogar mehr als das? Viele gebrochene Herzen, heimliche Liebschaften und ein ewiges hin und her nehmen ihren Lauf. Ganz nebenbei versucht noch jeder für sich herauszufinden, was er vom Leben erwartet.

Dialoge stechen heraus

Auch wenn die Handlung auf den ersten Blick klischeebehaftet wirkt, gibt es reichlich Tiefgang. Feminismus, Rassismus und Ethikfragen finden ebenso ihren Platz in der Geschichte wie Liebesdramen und Happy Ends. Und die Charaktere entwickeln sich – werden erwachsen. Damit reiht sich die Serie in die Riege anderer Serienklassiker aus den 1990er-Jahren ein, beispielsweise „Friends“.

Was bei „Dawson’s Creek“ heraussticht, sind vor allem die Dialoge. Mit welcher Eloquenz sich diese Teenager das Herz brechen oder sich versöhnen, scheint beinahe einen Hauch zu pathetisch. Und doch irgendwie angemessen, wenn man ihren tiefgründigen Gedankengängen folgen möchte. Denn genau das macht die Figuren aus: ihre Komplexität.

In Zeiten des Lockdowns scheint eine Reise in die ­1990er-Jahre – und eine heilere Welt – ideal. Eine Kleinigkeit sei aber besonders für Fans der Serie angemerkt: der ­Theme-Song hat sich verändert. Paula Coles eingängiges ­­„I Don’t Want To Wait“ wurde durch den Song „Run Like Mad“ von Jann Arden ersetzt. Grund dafür waren Budgetkürzungen in der Vergangenheit, die es den Verantwortlichen nicht erlaubten, ­die Rechte an Coles Song zu kaufen.

Sarah Schubert Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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