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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

SERIE: „Deutscher als die Deutschen“

03.01.2007

KöLN KÖLN/DPA - Das WDR-Fernsehen beginnt am 7. Januar seine siebenteilige Serie über eine türkische Familie in Köln. Nach den „Fussbroichs“ ist dies die zweite „wahre Familienserie“ der Journalistin Ute Diehl.

Ein halbes Jahr lang hat sie die 14 Familienmitglieder aus drei Generationen mit der Kamera verfolgt und insgesamt eineinhalb Jahre an der Reihe gearbeitet. Sie kommentiert nichts – alle Szenen stehen für sich.

Viele Episoden sind amüsant – etwa wenn Nebil Özdag deutsche Schlager schmettert und ihm sein genervter Bruder Uzay daraufhin vorhält: „Du bist deutscher als die meisten Deutschen. Nicht mal Deutsche hören das.“

Diehl zeigt auch, wie hart die Özdags für den Erfolg ihrer Bäckerei arbeiten, wie sie Kundenpflege betreiben, backen, ausliefern. Und daheim, so erfährt der Zuschauer, geht es auch nicht anders zu als bei deutschen Familien: Man neckt sich, man stichelt, man hilft sich auch.

Die Özdags sind also eine rundum sympathische Sippe. Die Frage, die sich Diehl bei der Premiere von Kollegen stellen lassen musste, war jedoch, ob diese perfekt integrierte Familie typisch ist für die Situation der in Deutschland lebenden Türken.

Die Antwort der Journalistin: „Ich werde einen Teufel tun und mir da eine Familie raussuchen, die alle Vorurteile bestätigt.“ Negative Ausländerklischees gebe es schon genug, sie habe sich mal um einen ganz neuen Blickwinkel bemüht.

Nach Ansicht von Gebhard Henke, Leiter des Programmbereichs Fernsehfilm, Familie und Unterhaltung, ist gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk dazu aufgerufen, den Dialog der Kulturen voranzutreiben und das friedliche Miteinander zu fördern: „Mit den ,Özdags‘ wollen wir auf ebenso informative wie unterhaltsame Weise dazu beitragen, dass wir unsere türkischen Nachbarn in Zukunft besser verstehen.“

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