• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

TV-KRIMI: Gorleben als Tatort für den „Tatort“

13.11.2008

HAMBURG Prasselnder Regen, Katastrophengefahr. Spanien zeigte sich von seiner unfreundlichsten Seite, als im Frühjahr ein Team des Norddeutschen Rundfunks (NDR) nach Barcelona kam, um dort den neusten Niedersachsen-„Tatort“ zu drehen: „Salzleiche“, an diesem Sonntag (20.15 Uhr) in der ARD zu sehen. Und fast am schwierigsten wurde eine eigentlich ganz simple Zugfahrt, bei der Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) lediglich sinnend aus dem Fenster sehen musste.

„Erst einmal hatten alle Züge mehrstündige Verspätung, in Spanien offenbar normal“, sagt Regisseurin Christiane Balthasar. „Dann ließ man wie zum Trost die Passagiere umsonst herein, bald waren alle Abteile rappelvoll. Und die meisten Fenster waren auch noch mit Graffiti so dicht besprüht, dass man wie in einem Tunnel saß.“ Um eine Drehgenehmigung hatte man sich sicherheitshalber gar nicht erst bemüht: „Das hätte Wochen gedauert.“

Der andere und viel wichtigere „Tatort“-Schauplatz gab sich zum Glück entschieden weniger kompliziert: das Wendland rund um das Atommüll-Zwischenlager Gorleben, das gerade durch die Proteste gegen den Atommüll-Transport im Zentrum des öffentlichen Interesses stand. In den Salzhalden, die als mögliches Endlager zur Diskussion stehen, findet sich im Drehbuch der Autoren Johannes W. Betz und Max Eipp die schaurig eingepökelte Leiche eines Wachmannes, der einen anderen erpresst haben könnte.

Aber womit? Charlotte Lindholm wittert internationale Zusammenhänge. Und befindet sich zur restlichen Aufklärung schon bald auf dem Weg nach Spanien. Eigentlich sehr unwillig. Denn daheim will das anderthalbjährige Söhnchen versorgt sein. Das ist der rote Faden in diesem „Tatort“. Nach Schwangerschaft und Geburt werden nun die organisatorischen Nöte einer alleinerziehenden Mutter vorgeführt.

Wer denn nun der Kindsvater ist? Das erfährt man auch diesmal nicht.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.