HAMBURG - „Girls forever“ hat der Sender ProSieben als Motto für die neue „Popstars“-Staffel (ab diesen Donnerstag, 20.15, ProSieben) ausgegeben. Girls forever – das wollten wohl auch die No Angels sein. Im Jahr 2000 gewannen Nadja, Lucy, Sandy, Jessica und Vanessa die erste Ausgabe der Casting-Show – die erste Band in Deutschland, die auf diese Weise zusammengestellt wurde. Auf Anhieb schafften es die No Angels mit ihrem ersten Song „Daylight In Your Eyes“ an die Spitze der Charts. Dann folgten Trennung und Comeback, der Absturz beim Grand Prix und nun der Prozess gegen die HIV-Infizierte Nadja.

Das Ziel für die neue Mädchenband, die aus drei bis fünf Mitgliedern bestehen soll, hat ProSieben-Unterhaltungschef Jobst Benthues bereits vorgegeben: „Wir wollen in die Charts, und wir wollen auf die 1.“ Das Motto lautet daher: „Back to the roots“: Denn nicht nur die Pop-Engel gingen aus der Sendung hervor, auch die Mädchengruppen Monrose (2006) und Queensberry (2008). „Girlbands waren bei ,Popstars’ immer am erfolgreichsten, deshalb erzählen wir diese Geschichte jetzt weiter“, meint Detlef „D!“ Soost.

Das „Popstars“-Urgestein hat als Coach schon die No Angels für die Bühne fit gemacht und sitzt in der neunten Staffel wieder mit in der Jury. Neben ihm urteilen Sängerin Marta Jandová (Die Happy) und Musikmanager Thomas Stein, früher Juror bei der RTL-Konkurrenz „Deutschland sucht den Superstar“.

Wenn ProSieben 20.15 Uhr die neue Suche startet, soll einiges anders sein als sonst. Für die Auswahl der Mädchen wurde diesmal „so aufwendig wie noch nie“ gecastet, erklärt Benthues. In 16 Städten sei der Sender auf der Suche gewesen. Mit rund 25 Anwärterinnen will der Sender in die Endauswahl starten. Zudem soll es wöchentlich Besuch von prominenten Paten wie etwa den Sängerinnen Aura Dione und Marit Larsen geben. Vom „normalen Girl zum Popstar“ müssen die Bewerberinnen mehrere Hürden überwinden: Nach dem Casting folgen Talentcheck, Workshops und am Ende vier große Live-Shows.