HAMBURG - Der ARD-Zweiteiler „Die Flucht“ hat beste Chancen, am 29. September mit dem Deutschen Fernsehpreis 2007 ausgezeichnet zu werden. Der Film über die Vertreibung aus Ostpreußen zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit Maria Furtwängler in der Hauptrolle wurde in den Kategorien Bester Fernsehfilm, Bester Schauspieler Nebenrolle, Beste Ausstattung und Beste Musik nominiert, wie die Jury am Dienstag in Berlin mitteilte.
Der Deutsche Fernsehpreis wird in 21 Kategorien vergeben. 26-mal wurde die ARD nominiert, 16-mal das ZDF, neunmal RTL, achtmal ProSieben, sechsmal Sat.1, zweimal Vox und dreimal die dritten ARD-Programme. Hinzu kommen zwei Förderpreise und die Ehrung fürs Lebenswerk.
In der Königskategorie Beste Schauspieler wetteifern bei den Frauen Maria Furtwängler (nicht mit der „Flucht“, dafür mit zwei „Tatort“-Krimis), Veronica Ferres („Vom Ende der Eiszeit“, ARD) und Nadja Uhl („Nicht alle waren Mörder“, ARD) miteinander.
Bei den Männern treten Matthias Koeberlin („Tornado – Der Zorn des Himmels“, ProSieben), Ulrich Tukur („Mein alter Freund Fritz“, ZDF) und Friedrich von Thun („Der falsche Tod“, ZDF) gegeneinander an. In den Wettstreit der TV-Filme ziehen neben der „Flucht“, „2030 – Aufstand der Alten“ (ZDF), „Der Butler und die Prinzessin“ (Sat.1), „Rose“ (ARD) und „Vom Ende der Eiszeit“. In dieser Kategorie wurden ausnahmsweise nicht drei, sondern fünf Werke nominiert.
In der Kategorie Beste Moderation wurden Johannes B. Kerner (ZDF), Reinhold Beckmann (ARD) und Volker Herres nominiert. Als Beste Informationssendung können sich „RTL aktuell“, das „heute journal“ (ZDF) oder die „Tagesthemen“ (ARD) bezeichnen lassen. Heidi Klum („Germany’s next Topmodel“, ProSieben), Stefan Raab „Schlag den Raab“, ProSieben) und Nazan Eckes sowie Hape Kerkeling („Let's Dance“, RTL) stehen als Unterhaltungs-Moderatoren zur Wahl.
Die Verleihung findet am 29. September im Kölner Coloneum statt. RTL überträgt die Gala am selben Tag um 20.15 Uhr.
