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Aktualisiert vor 7 Minuten.

Nach Unfall Mit Lkw Und Pkw
Friesendamm in Wilhelmshaven gesperrt

NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

„Ja gut eeeh“ – Kaiser wieder da

04.06.2015

Berlin Olli Dittrich (58), Meister der tausend Gesichter, nimmt zum dritten Mal ein Fernsehformat aufs Korn. Nach Persiflagen aufs Frühstücksfernsehen und auf Talkshows ist jetzt die Enthüllungs-Doku dran. Die ARD zeigt den Komiker am Donnerstag (23.30 Uhr) in „,Schorsch’ Aigner – der Mann, der Franz Beckenbauer war“.

Die Maskenbildner haben erneut ganze Arbeit geleistet. Dittrich wird als Hans-Georg „Schorsch“ Aigner – langjähriges Double von „Kaiser“ Franz Beckenbauer von Pseudo-Dokumentarfilmern begleitet. Mit breitem bayerischen Dialekt demonstriert der Weißhaarige, wie er Autogramme für Beckenbauer ausstellt und wie sich dessen Krakelschrift – das stimmt in der Tat – veränderte.

„Jaja, ’s is’ net so kompliziert, ja. Frrrüher in jungen Jahrrren, hatte er richtig ,Frrrranz’, das konnt man lesen auf den Karten. Frrrranz Beckenbauer, das konnte man lesen. Im Laufe der Zeit, da hat sich’s a bissl nivelliert.“

Aigner packt aus über Werbespots und über Sepp Blatter. Und wie es zu Beckenbauers Äußerung über die Arbeitsbedingungen an den Stadion-Baustellen in Katar kam. Ein Satz, der um die Welt ging: „Ich habe noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar gesehen.“

Die Kronzeugen dieser liebevollen Pseudo-Doku – eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks – sind Uwe Seeler, Dieter Kürten und Ralph Siegel (und zwar die Echten jeweils). Garniert wird das Ganze mit historischen Videos und dramatischer Musik. Dittrich hat erneut ein grandioses Stück Satire geschaffen.

Oliver Michael „Olli“ Dittrich wurde 1956 in Offenbach am Main geboren. Er hat sich einen Namen als Schauspieler, Komiker, Komponist und Musiker gemacht. Beliebt sind seine Parodien prominenter Persönlichkeiten und Darstellungen von Kunstfiguren.

Einem breiten Publikum wurde Dittrich durch die Sendung „RTL Samstag Nacht“ bekannt, deren Ensemble er von 1993 bis 1998 angehörte. Popularität erlangte er dort durch seine Zusammenarbeit mit Wigald Boning in der Interview-Persiflage „Zwei Stühle – Eine Meinung“. Erfolg verzeichnet er mit dem Improvisationskammerspiel „Dittsche“, das seit 2004 im WDR läuft. Der NDR startet derzeit eine TV-Comedy mit Dittrich als Chef eines Friseursalons. Die Inhalte für zunächst drei Folgen der Serie „Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres“, die momentan gedreht werden, hat ein Erfolgsduo geliefert: die Erfinder der mehrfach ausgezeichneten NDR-Hörfunk-Comedy „Frühstück bei Stefanie“, Andreas Altenburg und Harald Wehmeier.

Sie haben sich ausgedacht, wovon Jennifer träumt. Ihre Rolle übernimmt Katrin Ingendoh. Die Folgen sollen Ende 2015 zu sehen sein.

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