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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Ard-Serie: Junger Ermittlerin fehlt der Tirolerhut

28.01.2015

Berlin /Wien Venedig, Istanbul, Bretagne – Kommissare des deutschen Fernsehens ermitteln oft in weiter Ferne. Nun gesellt sich ein weiteres Format hinzu: „Kripo Bozen – Wer ohne Spuren geht“ lautet der erste Fall einer neuen ARD-Krimireihe, zu sehen ist er an diesem Donnerstag um 20.15 Uhr.

Im Mittelpunkt steht Sonja Schwarz (Chiara Schoras), die im Wagen von Frankfurt nach Bozen in Südtirol fährt, ihrem neuen Einsatzort – und dabei flugs einen Audio-Sprachkursus macht: „Bolzano, arrivo!“ („Bozen, ich komme!“).

Zu Beginn singt ein Mädchen ergreifend das alte Tirolerlied: „Liebe Mutter sei so gut, schick’ mir einen Tirolerhut. Nicht zu groß und nicht zu klein, denn zur Hochzeit soll er sein.“ Dazu allerdings sollte es nicht mehr kommen, wie man später erfährt: Das Mädchen verschwand vor 15 Jahren spurlos, und nun wird ihr Skelett (samt Amulett) durch Zufall gefunden, als Sonja gemeinsam mit ihrem Kollegen Peter Kerschbaumer (Hanspeter Müller-Drossaart) einen alten Lastwagen mit syrischen Flüchtlingen an Bord verfolgt.

Die Flüchtlinge können zwar zunächst der Polizei entgehen, doch der Skelettfund hält das ganze Kommissariat auf Trab: Sonjas neuer Chef Anton Burger (Götz Burger) kollabiert angesichts des Amuletts; Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab), der übereifrig ermittelnde Sohn des Polizisten, hütet ein Geheimnis; und der aus Bari herbeigeeilte Commissario Matteo Zanchetti (Tobias Oertel) wirbt sogleich heftig um Sonja.

Und dann gibt es noch die private Seite der forschen Frau Kommissarin: Sonja Schwarz wird von der Ex-Schwiegermutter ihres Mannes Thomas (Xaver Hutter), Katharina Matheiner (Lisa Kreuzer), überaus frostig begrüßt.

Chiara Schoras (39) ist zwar gebürtige Norddeutsche, hat aber eine italienische Mama und in Rom studiert. Als Ermittlern hat sie in der RTL-Serie „Countdown“ gespielt, ist aber sonst noch in keiner tragenden Rolle aufgefallen. Die Figur der Sonja Schwarz nun spielt sie mit großer Präsenz und Einfühlsamkeit – sie gibt der privaten und beruflichen Isolierung der Figur klare Linien.

Schoras: „Mir hat von Anfang an der mysteriöse Grundton des Drehbuchs gefallen. Das gilt auch für ihre Familie wie zum Beispiel ihre Schwiegermutter, die ihr das Leben zur Hölle macht, oder ihren Mann, der ein großes Geheimnis zu haben scheint – dieses konfliktreiche Konstrukt fand ich sofort interessant.“

Ob es dem Zuschauer auch so geht, bleibt abzuwarten. Immerhin will die ARD im Programm am Donnerstagabend generell frische Akzente setzen. Ob es weitere Folgen geben wird, soll erst nach Ausstrahlung dieses Pilotfilms entschieden werden.

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