Köln - Michael Wendler (47) ist zu einer festen Säule im RTL-Programm geworden – auch ohne großes eigenes Zutun. Dass der Schlagerstar im Gespräch bleibt, ist den Frauen aus dem Kosmos des singenden Speditionskaufmanns zu verdanken. Los ging es im Januar, als Wendler-Ex Claudia ins Dschungelcamp zog, um von ihren Mitcampern leidlich erfolgreich über die Trennung des einstigen Paares ausgequetscht zu werden. Nun tritt die nächste Frau vor die Kameras – besser: Sie tanzt. Laura Müller, 19 Jahre jung und neue Wendler-Freundin, tritt in der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ an.

Die als „TV-Persönlichkeit“ in den Kandidatenreigen eingeführte junge Frau, geboren in Sachsen-Anhalt, gibt sich vor dem Start der neuen Staffel am Freitag (21. Februar, 20.15 Uhr, RTL) gegenüber RTL ehrfürchtig: „Für mich ist „Let’s Dance“ der Ritterschlag aller Fernsehformate.“ Tatsächlich muss man sagen: Es gibt kaum eine andere Show, die ein derartiges Potpourri an Promis aufs Parkett bringt. Sprich: Es sind auch mal welche dabei, die noch nicht durch sämtliche Reality-Shows getingelt sind. „Let’s Dance“ strahlt eine gewisse Klasse aus - nun eben erweitert um den Wendler’schen Trash-TV-Faktor.

In der nunmehr 13. Staffel lassen sich 14 Promis zum Tanz bitten. Etwa Komikerin Ilka Bessin (48), die man früher als „Cindy aus Marzahn“ kannte und die nach eigenen Angaben lange überlegt hat: „Wenn man sich als dicke Frau vor Millionen von Zuschauern freiwillig auf das Tanzparkett stellt und sich dann auch noch von der Jury und dem Fernsehzuschauer bewerten lässt, ist das schon nicht so einfach.“

Aus dem traditionell gut vertretenen Sport-Bereich ist Ex-Fußballerin Steffi Jones (47) dabei, ebenso der ehemalige Bundesliga-Profi Ailton (46, unter anderem Werder Bremen), der zwar einst kunstvolle Tore schoss, in der Gesamterscheinung aber nicht unbedingt an eine Tanzkarriere denken lässt. Aber: Wer weiß? In der zwölften Staffel gewann etwas überraschend Ex-Handballer Pascal Hens.

Weitere bekannte Kandidaten: Rapperin Sabrina Setlur (46), Kelly-Family-Sänger John Kelly (52), Sportmoderatorin Ulrike von der Groeben (62) und der „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner Luca Hänni (25).

Am Spielprinzip hat sich nichts geändert: Prominenter Amateur tanzt mit unbekanntem Profitänzer, der dadurch selbst irgendwann ein bisschen Bekanntheit erlangt. Beispiele dafür sind Massimo Sinató oder Isabel Edvardsson, die auch diesmal wieder mittanzen.