• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Vorschau: Kommissarin in Bedrängnis

07.04.2016

Frankfurt /Main Ein verurteilter Mörder kommt nach fast 20 Jahren Gefängnis frei und sucht Kontakt zu Kommissarin Anna Janneke (Margarita Broich). Die neue Frankfurter „Tatort“-Ermittlerin war als Polizeipsychologin für das Gutachten verantwortlich, das Alexander Nolte die lebenslange Haftstrafe einbrachte. Janneke hält den „Dämon“ nach wie vor für hoch gefährlich, entzieht sich seinen bedrängenden Annäherungsversuchen aber nur halbherzig. Sie gerät in einen Strudel aus Abscheu, furchtbaren Ahnungen, Ohnmacht und Hysterie. „Die Geschichte vom bösen Friederich“ heißt der „Tatort“ des Hessischen Rundfunks, den das Erste an diesem Sonntag um 20.15 Uhr zeigt.

Laut, schrill und aggressiv beginnt der dritte „Tatort“ der neuen Frankfurter Ermittler Janneke und Paul Brix (Wolfram Koch): Der böse Nolte tobt in seiner Wohnung und erinnert an den Anfang der Bilderbuch-Geschichte des Frankfurter Psychiaters Heinrich Hoffmann (1809–1894) aus dem „Struwwelpeter“: „Der Friederich, der Friederich, das war ein arger Wüterich!“ beginnt darin „die Geschichte vom bösen Friedrich“.

Der Zuschauer ahnt bald: Dem manipulativen-teuflischen Charakter Noltes ist nur schwer zu entkommen. Das gilt vor allem für die Psychologin Helene Kaufmann (Ursina Lardi). Ihr Gutachten hat die Resozialisation des eloquenten, charmanten und zugleich abstoßenden Mörders ermöglicht. Sie betreut ihn auch bei seinen scheinbar vorbildlichen Versuchen, in den Alltag zurückzukehren.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Aber auch Janneke muss sich als Polizeipsychologin sehr intensiv mit dem unberechenbaren Mann auseinandergesetzt haben, der seine Freundin in der Badewanne ertränkte.

Ging es im zweiten Fall des Frankfurter Ermittler-Duos um die zwielichtige Vergangenheit von Kommissar Brix und die Frage, ob Janneke ihrem neuen Partner trauen kann, so ist es diesmal eher umgekehrt. Wie sind Jannekes geheimnisvolle Alleingänge zu verstehen? Lag sie mit ihrem Gutachten über Nolte richtig, das diesem unter anderem eine Persönlichkeitsstörung bescheinigte? Oder hat sie sich in etwas verrannt und ihre fachliche Beurteilung ist „einseitig“, wie nicht nur ihr Chef Henning Riefenstahl (Roeland Wiesnekker) glaubt.

Dem Wiener Burgtheater-Schauspieler Nicholas Ofczarek gelingt ein eindrucksvolles Psychogramm des von Gewaltfantasien besessenen, mitunter Gott spielenden Mörders.

Broich kann als Kommissarin Janneke im psychischen Ausnahmezustand – unter Regie der mehrfach mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Hermine Huntgeburth – auch mehr von ihrer Schauspielkunst zeigen als in den ersten beiden Fällen. Koch tritt dagegen diesmal eher in den Hintergrund.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.