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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Tv-Krimi: Mordauftrag kommt aus dem Internet

17.03.2017

Kiel Wer keinen Geschmack daran findet, einen abgehackten Finger in Nahaufnahme zu sehen, sollte an diesem Sonntag (20.15 Uhr) den Kieler ARD-„Tatort“-Krimi „Borowski und das dunkle Netz“ nicht einschalten. Brutale Gewalt, mit schwarzem Humor in Szene gesetzt, und sarkastische Dialoge prägen diesen in verschiedener Hinsicht außergewöhnlichen „Tatort“.

Der Film werde die Zuschauer polarisieren, prophezeit Drehbuchautor und Regisseur David Wnendt. „Beim ,Tatort‘ gibt es viele Gewohnheitsseher, die womöglich enttäuscht sein werden. Die einen wollen einen 0815-,Tatort‘, den anderen wird mein Film zusagen“, sagt Wnendt im ARD-Interview.

Gruselig-grausam beginnt „Borowski und das dunkle Netz“: In der Nacht sucht ein Auftragskiller mit Wolfsmaske (Maximilian Brauer) ein Fitnessstudio auf und schießt sofort los. Die Kamera schaut aus seiner Sicht über die gezückte Pistole, der Zuschauer ist quasi als Täter mittendrin.

Das Mordopfer ist der Leiter der Spezialabteilung Cybercrime des Landeskriminalamtes. Kommissar Borowski (Axel Milberg) und seine Kollegin Sarah Brandt (Sibel Kekilli) übernehmen den Fall als bewährtes Tandem: er der Grübler ohne große Ahnung von Handys und Internet, sie als begabte Hackerin und sportliche Ermittlerin, die sich mit dem Täter eine atemberaubende Verfolgungsjagd durch Kiel liefert. Im Fokus der Ermittlungen steht die Frage, wer Auftraggeber des Killers ist – wobei Borowski ein Leck bei der Polizei vermutet.

In dieser „Tatort“-Folge geht es ums Darknet im Internet, in dem verdeckt Pornografisches und Waffen gehandelt und Morde in Auftrag gegeben werden. Zwei karikaturenhafte Nerds – zum Kringeln komisch Yung Ngo auf Inlinskatern und Mirco Kreibich – sind bisher die einzigen Mitarbeiter des Dezernats Cybercrime der Landespolizei in Kiel, das in einer riesigen, fast leeren Halle sein kümmerliches Dasein fristet.

Das überraschende Finale ist ebenfalls grausam-schaurig in Szene gesetzt und mit langsamen Walzer-Klängen unterlegt – ein mal etwas anderer „Tatort“ mit filmischen Assoziationen von James Bond bis zu Quentin Tarantino.

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