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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Tv-Krimi: Mordermittlungen in Polizeischule

20.04.2017

Wien Eigentlich scheint alles klar: Ein Ehemann erschlägt seine Frau bei einem heftigen Streit und richtet sich danach selbst. Doch so einfach ist es eben doch nicht. Schnell kommen den Wiener „Tatort“-Kommissaren Zweifel. Denn der Tote ist auch Chef der Polizeischule. Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) ermitteln plötzlich in den eigenen Reihen und stoßen auf erschreckende Abgründe, perverse Sexspielchen, Mobbing und Psychoterror. Vor allem die Frauen haben in „Wehrlos“ an diesem Sonntag (20.15 Uhr) im Ersten kein leichtes Los. Von der Polizeischülerin bis zur Pathologin kämpfen sie gegen Sexismus.

Dabei steht für Fellner am Anfang die Suche nach Zweisamkeit. Mit einem Profil auf einem Online-Dating-Portal will die Alleinstehende ihrem Liebesglück auf die Sprünge helfen. Ein Vorhaben, das ihr später noch viel Häme einbringen soll.

Der Fall bringt die trockene Alkoholikerin im Lauf der Folge zusehends an ihre Grenzen und darüber hinaus. Auf Unterstützung von Eisner kann sie nicht wirklich bauen.

Das Verhältnis zu ihrem Kollegen ist diesmal noch konfliktreicher als üblich. Lautstarke Streitereien am Tatort inklusive. „Und ich dachte, wir sind Freunde“, wirft Fellner ihrem Partner einmal an den Kopf. „Was sollen diese ganzen depperten Anspielungen?“, fragt Eisner.

Bei den Ermittlungen bringt die Obduktion der Leiche früh eine Wende. Die Kugel im Chef der Polizeischule stammte nicht aus seiner eigenen Waffe. Zugriff zu der speziellen Munition hat allerdings nur die Polizei selbst. Ein Täter von außen kann so ausgeschlossen werden.

Die Kommissare machen daraufhin aus der Not eine Tugend und beenden ihre Zusammenarbeit zum Schein. So kann sich Majorin Fellner in eine andere Abteilung einschleusen. Denn in den Fokus der Ermittler gerät der leitende Beamte der Sicherheitsakademie Thomas Nowak (Simon Hatzl).

Drehbuchautor Uli Brée inszenierte einen „Tatort“ zwischen Geschlechterklischees und Beziehungsproblemen. Sein Regiedebüt bei dem Krimi gab Christopher Schier.

Für Harald Krassnitzer ist es ein besonderer Fall. Zum 40. Mal ermittelt er nun bereits im TV-Krimi als mürrischer Kommissar. Im Jahr 1999 flimmerte Eisner in „Nie wieder Oper“ erstmals über den Bildschirm. Seine Figur sei im Laufe der Jahre gereift, sagt er. „Sie reagiert manchmal gelassener, kann aber immer noch sehr emotional sein.“ Der Ermittler sei noch immer ein Mysterium für ihn. Die Wandlung vom Draufgänger zum teilweise sanften und ratlosen Ermittler habe vor allem mit seiner Kollegin zu tun. Seit 16 Folgen dreht Krassnitzer bereits mit Neuhauser. Ein Ende des Duos ist nicht in Sicht. Sie drehen bereits den nächsten Österreich-Krimi „Die Faust“.

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