MüNCHEN - Mehr als 20 Jahre lang hat der Förster der beliebten ZDF-Serie „Forsthaus Falkenau“ seinen Dienst im fiktiven Örtchen Küblach im Bayerischen Wald verrichtet – jetzt zieht es ihn an den Ammersee. Doch auch dort bleibt Förster Stefan Leitner, gespielt von Hardy Krüger jr. (42), seinem Beruf treu und zieht in ein Forsthaus direkt am Wasser. Dadurch soll die Kulisse „einen neuen Look“ bekommen, berichtet Anja Kronen-Praxl, die Sprecherin der Produktionsfirma.
Gedreht werde unter anderem am Starnberger See bei München. „Das neue Forsthaus ist ein Traum“, sagt Schauspieler Hardy Krüger jr., der selbst am Starnberger See lebt. „Ich habe noch nie so nah an meinem Arbeitsplatz gewohnt.“
Nach dem Ausstieg von Christian Wolff als Förster Martin Rombach im Jahr 2006 spielt Hardy Krüger jr. dessen Nachfolger im Forsthaus. Die Einschaltquoten liegen laut Produktionsfirma seit vielen Jahren bei vier bis fünf Millionen Zuschauern. Der Erfolg beruht auf einer Mischung aus heiler Welt und „ganz vielen Tiergeschichten“, sagt Kronen-Praxl. „Das Forsthaus ist eine Familienserie, da passiert nicht viel Böses.“
Daran soll sich auch in der neuen und insgesamt 22. Staffel nicht viel ändern. Nachdem Förster Stefan Leitner in Küblach gekündigt hat, zieht es ihn in das fiktive Störzing am Ammersee. Dort bekommt er nicht nur ein neues Revier, sondern soll auch der Leiter eines geplanten Naturparks werden.
Wann die Staffel ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest. Die Dreharbeiten laufen noch bis November. „Frühestens Anfang 2011“ könnten die 15 neuen Folgen nach Angaben der Produktionsfirma über die Bildschirme flimmern.
Ob er der Serie genauso lange erhalten bleibt wie sein Vorgänger, weiß Hardy Krüger jr. noch nicht so genau. Fast 18 Jahre lang hatte Christian Wolff den Förster Martin Rombach verkörpert. „Man darf nicht stagnieren“, sagt Krüger. „Ich könnte nie für immer an einem Ort sein.“ Momentan laufe aber alles „so gut, dass es keinen Grund gibt, nicht weiterzumachen.“
