• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 31 Minuten.

Blaulicht-Ticker für den Nordwesten
B 213 bei Emstek nach Unfall in beiden Richtungen gesperrt

NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Serien: Krimi-Musik spielt in Bayerns Provinz

21.09.2020

München Für Krimifans unter den Fernsehguckern – insbesondere jene mit Herz für München – sind es harte Tage: Die letzte Folge „Schwarzach 23“ ist Ende August gelaufen. Am 21. September nun startet die finale Staffel „SOKO München“ im ZDF. Die im Ersten gezeigte Serie „München 7“ wurde vor Jahren eingestellt. „Monaco 110“ lief gerade mal zwei Staffeln lang. Und die Verfilmung der „Kommissar Pascha“-Romane blieb in den Zuschauerzahlen unter den Erwartungen und wurde seit 2017 und sogar nur zwei Teilen beendet. Verschwindet München nun also langsam aber sicher von der Krimi-Landkarte?

Ausgerechnet mit der „SOKO München“ ist Schluss, wo in der bayerischen Landeshauptstadt doch 1978 das Format überhaupt erst aus der Taufe gehoben wurde – zunächst unter dem Titel „SOKO 5113“. Sie zählt zu den am längsten laufenden Serien Deutschlands. „Die Stadt München ist und bleibt ein frequentierter Dreh-Standort für das ZDF“, beteuert eine Sprecherin. Derzeit würden in München und Umgebung unter anderem neue Folgen der Krimi-Serien „Die Chefin“ und „Der Alte“ gedreht. Auch die Reihe „München Mord“ und die Thriller-Serie „Laim“ werden dort produziert.

Der Bayerische Rundfunk (BR) verweist wiederum auf „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ aus München, von denen in der Regel drei beziehungsweise zwei pro Jahr in der ARD ausgestrahlt werden. Im Vorabendprogramm ermittelt nach der Wiedereinführung des Seriensendeplatzes um 18.50 Uhr Hubert mal mit, mal ohne Staller, wie der für Serien zuständige Redaktionsleiter Elmar Jaeger sagt. Zudem sei unter anderem gerade ein neues Format aus München in Arbeit. „Mehr können wir dazu momentan aber noch nicht verraten.“

Darüber hinaus sei im vergangenen Jahr „äußerst erfolgreich“ die im Berchtesgadener Land angesiedelte Serie „Watzmann ermittelt“ gestartet, von der gerade die Folgen 17 bis 28 gedreht werden, so Jaeger. Und hier wird ein Phänomen deutlich, das weit über Bayern hinaus zu beobachten ist: Nicht nur die Metropolen spielen bei den TV-Produzenten eine Rolle, sondern auch die Provinz.

Die Gründe sind unterschiedlich: „Es ist unbestritten, dass das Drehen in München wie in allen anderen Großstädten teurer und komplizierter ist, da Dreharbeiten mit einer wachsenden Stadtbevölkerung, mit Baustellen und zunehmenden Veranstaltungen konkurrieren“, sagt Anja Metzger, vom Filmfernsehfonds Bayern. Der Platzbedarf sei durch Corona noch größer geworden.

Ein anderer Aspekt: In der Stadt ließen sich andere Geschichten erzählen als etwa am Wasser, in den Bergen oder aber im idyllischen Oberbayern wie bei den „Rosenheim Cops.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.