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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Ermittler brauchen Fingerspitzengefühl

13.10.2017

München Alles fängt mit einer Leiche an und führt zu jeder Menge Verstrickungen. Im sechsten Fall der ZDF-Krimireihe „München Mord“, der an diesem Samstag um 20.15 Uhr läuft, müssen die Ermittler besonders viel Fingerspitzengefühl beweisen. Denn einer der Kommissare scheint involviert zu sein. „Auf der Straße, nachts, allein“ ist Krimi und Drama zugleich – in mehreren Akten.

Erster Akt: Eine Spaziergängerin entdeckt an der Isar die Leiche eines jungen, gut aussehenden Mannes, dem in den Bauch geschossen wurde. Bevor die Suche nach dem Täter beginnen kann, muss das Ermittlertrio Ludwig Schaller (Alexander Held), Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) und Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) erstmal herausfinden, wer der Tote überhaupt ist.

Sturer Kiosk-Besitzer

Schnell führt die erste Spur die Ermittler ins Rotlichtmilieu. Sie vermuten, dass es sich bei der Leiche um einen Callboy handelt. Um den Namen herauszufinden, engagiert Kommissarin Flierl auf eigene Faust einen charmanten Liebesdiener. Der deckt schließlich die Identität des getöteten Kollegen auf: Holger Gerl (Tilman Strauß).

Der Besitzer eines Kiosks in der Nähe des Tatorts gerät ins Visier der Ermittler. Er kannte den Toten, stellt sich aber als besonders stur heraus und will nicht reden. Kommissar Schaller versucht, ihn mit seinen eher unkonventionellen Mitteln zu überführen. Auf die Hilfe seiner Kollegen kann er dabei nur bedingt hoffen.

Komplizierter Fall

Zweiter Akt: Die neue Beziehung von Kommissar Neuhauser zu einer Frau, von der er fast besessen zu sein scheint, belastet das Trio. Pikant wird es für den Ermittler, als sich herausstellt, dass die neue Dame seines Herzens in den Fall involviert ist. Das wirft den eigentlich coolen Kommissar gehörig aus der Bahn und führt zu noch mehr Verstrickungen in dem sowieso schon komplizierten Fall, der immer dramatischer wird.

„Man kann ein Drama auch gut in einem Krimi verhandeln, und ein guter Krimi kann auch ein gutes Drama sein“, hatte Regisseur Anno Saul nach seiner letzte „München Mord“-Folge „Einer der’s geschafft hat“ im Interview gesagt. In seiner neuesten Episode entwirft er so ein Krimi-Drama, gezeichnet von Charakteren, die von Gier, Eifersucht und Leidenschaft getrieben sind.

Auch ein Großer des Genres kommt zu Wort: Romanautor und Dramatiker Friedrich Hölderlin (1770–1843). Seine Kurzode „Menschenbeifall“ bekommt das Schlusswort. „An das Göttliche glauben die allein, die es selber sind...“

Dritter Akt: Wie das Krimi-Drama endet? So wie viele Dramen. Mit enttäuschten Hoffnungen, Verzweiflung und ganz krimitypisch mit einer weiteren Leiche.

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