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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Show: Musik und Harmonie im Feuerschein

23.05.2017

Berlin „Ich hab“ euch echt lieb“, gesteht Sänger Gentleman den in Südafrika versammelten Musikern. Kurz darauf gibt er Mark Forster ein Küsschen auf die Wange. Die Anwesenden lächeln beseelt, umarmen ihren Sitznachbarn oder prosten sich gegenseitig zu.

Es ist Zeit für „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“. Auch in der vierten Staffel der Vox-Show (ab diesen Dienstag, 20.15 Uhr) treffen sich Musiker, um Lieder der jeweils anderen zu covern. Bei Feuerschein sitzen sie zusammen und musizieren. Klingt banal. Trotzdem war die Sendung in der Vergangenheit ein Quotenrenner.

Zuletzt moderierte Xavier Naidoo die Show. Nun führen zum ersten Mal die The BossHoss-Sänger Sascha Vollmer und Alec Völkel durch die Sendung. Nach Südafrika eingeladen haben The BossHoss neben Gentleman und Mark Forster auch noch Lena Meyer-Landrut, Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß, Moses Pelham und Michael Patrick Kelly.

Country, Hip-Hop, Reggae, Pop – unterschiedliche Typen und Stile treffen also aufeinander und vermischen sich. So jazzt sich Stefanie Kloß in der ersten Sendung durch Mark Forsters Hit „Au Revoir“, kurz bevor Paddy Kelly sich mit dem eher weniger bekannten Forster-Lied „Flüsterton“ zum ersten Mal öffentlich an einen deutschen Liedtext wagt. Alles unter begeistertem Klatschen und aufmunterndem Jubeln der anderen Musiker.

Mehr Harmonie geht nicht. Denn was die Sendung von vielen anderen Musikshows unterscheidet: Hier gibt es keinen Wettbewerbsdruck, keine Verlierer. Und keine durch pfiffige Redakteure erdachten tränenreichen Konflikte. Wer hier heult, heult echt. Im Mittelpunkt steht die Musik. Und: „Echte Emotionen und echte Gefühle“, wie The BossHoss-Sänger Sascha Vollmer versichert.

Deshalb gelingt es wohl auch, viele bekannte Gesichter der deutschen Musikszene für die Show zu gewinnen. Ein Umstand, der in dieser Staffel dazu führt, dass der fast schon obligatorische Typ fehlt, den vor der Sendung kaum jemand kannte und der nach der Staffel vielleicht den Durchbruch schafft. So wie Gregor Meyle in der ersten Staffel oder Daniel Wirtz 2015.

Aber das Klassenvorspiel sorgt auch diesmal bei den Musikern für Aufregung: Niemand will als Erstes auftreten, es wird geschwitzt und gezittert. „Man kann halt verkacken“, fasst es Alec Völkel zusammen. Am Ende ist die Erleichterung groß. Der Zuschauer fühlt mit. Und ist schließlich beinah geneigt, Paddy Kelly zuzustimmen, wenn er sagt: „Es ist wahrscheinlich die schönste Musiksendung, die es gibt.“

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