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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Neue Show Auf Netflix: Frank Elstner nimmt Abschied auf Raten

11.06.2020

Baden-Baden Zwischen Spionagethrillern, Liebesdramen und schillernden Tierdokus taucht künftig beim Streamingdienst Netflix ein vertrautes Gesicht auf. Frank Elstner, bekannt auch als Erfinder von Straßenfegern wie „Wetten, dass..?“, hat sich zwar zuletzt vom TV-Bildschirm weitgehend zurückgezogen. Der 78-Jährige ist aber nach wie vor präsent. Nun sucht der erfahrene Interviewer sein Glück mit dem alten Angebot im neuen Format. Die letzte Staffel von „Wetten, das war’s..?“ startet am Freitag bei Netflix – seine letzte Show. Da geht es vor allem um seine Gäste, Elstner nimmt sich zurück. Einige Dinge, die Sie noch nicht über ihn wussten:

 Auszeichnungen hat Frank Elstner ja genug bekommen. Abitur hingegen hat er nicht – als einziger seines damaligen Schuljahrgangs. Die Folge: Theaterwissenschaften wollte Elstner zwar studieren, durfte es aber nicht. „Und dann kam das Angebot von Radio Luxemburg, dort als Discjockey zu arbeiten.“

 Kennen Sie das Bambi? Nein, nicht die Auszeichnung. Das Rehkitz oder korrekter gesagt: Hirschkalb. Unter damals noch anderem Vornamen verleiht der junge Frank Elstner dem weltberühmten Tierchen seine Stimme. Auch „Der kleine Lord“ (1956) und ein Schüler in Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“ (1964) werden von Elstner vertont.

 Abba fand er damals gut, Jimi Hendrix auch und Peter Maffay, der allein 17 Mal bei „Wetten, dass..?“ zu Gast war. Aber dass Elstner auch mal bei Rapper Cro in einem Video mitmischt? Das hätte auch seine Tochter nicht gedacht, bei der er das erste Mal vom Musiker gehört hat, wie er in einer Kolumne schreibt. Im Video zum Song „Traum“ spielt er im Jahr 2014 – was sonst? Einen Showmaster. Und lernt Cro ohne Maske kennen.

 Im Alter von 77 Jahren wird Elstner 2019 bei den YouTube Goldene Kamera Digital Awards der Preis als „Best Newcomer“ verliehen für seine Interviewreihe „Wetten, das war’s..?“. Für Kai Pflaume eine Sensation: „Der erste Mensch weltweit, der einen Newcomer-Preis nach dem Preis fürs Lebenswerk gewonnen hat“, sagte er als Laudator.

 Der Showmaster wurde mit einem Defekt am rechten Auge geboren (Mikrophthalmie), bei der der Augapfel fehlgebildet ist. Sein aus weißem und farbigem Spezialglas hergestelltes Ersatzauge steckt er auf – und nimmt es ab und zu bei Partys als Gag auch mal ab, wie er im Interview verriet.

 Frank Elstner war nie mit Hannelore Elsner verheiratet. Das muss man mal betonen. Denn es ist bei Google eine immer wieder gestellte Frage zum Showmaster. Hannelore Elsner – ohne t – war zu Lebzeiten zwar verheiratet, aber keineswegs mit Elstner.

 Elstner ist übrigens seit einigen Jahren Pate. Von einem Känguru. Dann schauen Sie sich „Frank“ an, das weiße Bennett-Känguru, das nach wie vor durch den Karlsruher Zoo hüpft. Die Idee zur Ehrenpatenschaft kam während gemeinsamer Dreharbeiten für eine Folge von „Elstners Reisen“ in Australien und Tasmanien auf, erzählt Zoodirektor Matthias Reinschmidt.

 Elstner ist an Parkinson erkrankt. Die Krankheit ist aber nicht der Grund für seinen Abschied vom Bildschirm, betont er stets: Parkinson schränke sein Leben nicht ein. „Dann zittere ich halt“, sagte er zuletzt in einem Interview.

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