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SERIE: Nonnen wieder im TV-Einsatz

17.01.2007

MüNCHEN Am Dienstag kommender Woche startet die neue Staffel in der ARD (20.15 Uhr). Mit dabei ist wieder Fritz Wepper.

Von Barbara Just MÜNCHEN - Es müssen nicht immer Kommissare und Ärzte sein, die für Quote sorgen. Das dachten sich wohl vor wenigen Jahren die ARD-Fernsehmacher, als sie zur besten Sendezeit Jutta Speidel als resolute Ordensfrau ins Rennen schickten. Der Erfolg gab ihnen Recht. Mehr als 7,5 Millionen Menschen schauten regelmäßig zu, wenn sich dienstags um 20.15 Uhr Schwester Lotte Albers und Bürgermeister Wolfgang Wöller (Fritz Wepper) ihren Kleinkrieg lieferten.

Am Dienstag kommender Woche startet die sechste Staffel von „Um Himmels willen“. Jutta Speidel wird dann nicht mehr dabei sein. Ihr Erbe tritt Janina Hartwig als Schwester Hanna Jakobi an.

Mit der neuen Ordensfrau wird eine Berliner Großstadtpflanze ins bayerische Klosteridyll einziehen. Drehbuchautor Michael Baier, der schon der Vorgängerin die Rolle auf den Leib schrieb, tat dies auch für die neue Hauptdarstellerin. So hat er ihre Leidenschaft für den Tanz in die Nonnen-Biografie integriert. Es war aber nicht der erste Ausflug der 45-Jährigen in die katholische Welt. An der Seite von Günther Strack spielte sie einst in „Mit Leib und Seele“ eine Pastoralreferentin.

Die Zusammenarbeit mit dem Team erwies sich für die Neue als unproblematisch. „Nach einem halben Tag war die Sache geritzt“, erzählt Hartwig. Wepper jedenfalls ist begeistert von der „wunderbaren Kollegin“ und hält sie für eine begabte Komödiantin. Das Zusammenspiel funktioniere hervorragend, weil beide einen ähnlichen Humor hätten. Von März bis November 2006 wurden in München, Landshut und Niederaichbach 13 Folgen gedreht.

Den Erfolg der Reihe sieht Hartwig nicht nur in der guten Unterhaltung begründet. „Die Leute suchen wieder nach Werten, an denen sie sich orientieren können.“ Es seien aber keine heiligen Geschichten, die erzählt würden, meint Redakteur Sven Döbler. Die große Resonanz bei den Zuschauern zeige jedoch, dass religiöse Gefühle wieder gefragt seien. Eine Theologin und Germanistin habe sich bereits wissenschaftlich mit der Serie beschäftigt. Und Pfarrer aus ganz Deutschland hätten gesagt: „Mein Gott, wir müssen wieder mehr auf die Menschen zukommen.“

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