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Fernsehfilm: Reise zu starken Wurzeln

30.05.2014

Berlin Als der 15-jährige Emil (Bogdan Iancu) eines Tages vor der Tür der angehenden Wiener Oberärztin Daniela Tannek (Sandra Borgmann) steht, ahnt sie gleich, dass Ungemach droht. Denn der Junge ist der Sohn ihres Bruders Silviu (Thomas Sarbacher), der im Donaudelta lebt.

Die beiden Geschwister haben sich seit 18 Jahren nicht gesehen, und nun fahren Daniela und Emil kurzerhand in ihre rumänische Heimat, in die Nähe von Tulcea. Ihr Noch-Gatte Franz (Harald Krassnitzer) und ihre ausziehwillige Tochter Paula (Nathalie Köbli) bleiben ratlos in Wien zurück.

Alsbald treffen sämtliche Familienmitglieder, die bislang nichts voneinander wussten, im ZDF-Film „Fluss des Lebens – Wiedersehen an der Donau“ an diesem Sonntag (20.15 Uhr) in Rumänien zusammen. Nur mühsam kommen Verständnis und Verständigung zustande, doch allmählich brechen stark verkrustete Barrieren auf. Aktuelle Lebenskrisen treffen auf verdrängte Vergangenheit: Das Ehe-Ende von Daniela und Franz trifft auf einen Familien-Anfang mit Silviu und Emil. So kommen allerlei Lügen, Verwicklungen und Schuldzuweisungen ans Tageslicht; nun wiederholen sich die Dinge, und das in atemberaubend kurzer Zeit.

Regie führte Torsten C. Fischer. Er erzählt etwas über schwierige Völkerverständigung, über falsche Scham und starke Wurzeln. Natürlich gibt es schöne Bilder von weiten Landschaften und staubiger Dorfidylle.

So erfährt der Zuschauer viel darüber, wie manches über europäische Grenzen hinweg zusammenhängt. „Was passiert, ist wahrscheinlich beides zur gleichen Zeit: das Schlimmstmögliche und das Bestmögliche. Das Schlimmste, weil aller Schmerz wieder hochkommt. Und das Beste, weil er endlich lösbar wird“, sagt Sandra Borgmann (40) im Gespräch.

„Ich habe keine Ahnung, wer meine Frau eigentlich ist und wofür sie sich geschämt hat“, sagt ihr Mann Franz im Film. Er wird von Harald Krassnitzer ganz hervorragend verkörpert: zunächst mit ungläubigem Staunen und sarkastischen Bemerkungen, doch dann mit der zunehmenden Einsicht, dass er eine spannende Frau hat. Sandra Borgmann spielt sie zunächst eher hart und kühl.

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