Harrisville - Die Stadt Harrisville im US-Bundesstaat Rhode Island in den 70er Jahren: Die Familie Perron zieht in ihr neues Farmhaus ein und freut sich sehr auf ein harmonisches Zusammenleben dort. Doch der Umzug verläuft alles andere als reibungslos: Zunächst weigert sich der Familienhund, das Haus zu betreten, und dann findet Vater Roger einen Keller, dessen Zugang vernagelt wurde. Dass das offenbar aus gutem Grund geschehen sein muss, ignoriert Roger allerdings und legt den Zugang wieder frei. Unterdessen richten sich Mutter Carolyn und die Töchter Andrea, Nancy, Christine, Cindy und April häuslich ein und beginnen, im fremden Haus Verstecken zu spielen.

Schon am nächsten Morgen wartet eine grausame Entdeckung auf die Perrons: Der Familienhund liegt tot im Garten, Carolyn hat einen Bluterguss am Bein, den sie sich nicht erklären kann, und der Geist einer älteren Frau erschreckt die Kinder. Die Perrons rufen in ihrer Angst die berühmten Dämonologen Ed und Lorraine Warren zu Hilfe. Diese kommen schnell zu dem Schluss, dass in diesem Fall nur eines hilft: ein Exorzismus des Farmhauses.

Eine Tradition zu Halloween: In Kürbisse werden gruselige Gesichter geschnitzt und dann mit einer Kerze erleuchtet. Um die Wartezeit auf Halloween zu verkürzen, empfiehlt unsere Redaktion 31 Filme, die das Gruseln lehren.

HINTERWÄLDLER, DÄMONEN UND ZOMBIES Unsere Grusel-Filmtipps für den Oktober

Neele Körner
Oldenburg

„The Conjuring“ ist ein Film (Regie: James Wan, FSK: 16) aus dem Jahr 2013 und aktuell sowohl bei Netflix als auch bei Amazon Prime Video verfügbar. Regisseur Wan zeigt darin meisterhaft, wie bedrohlich und gruselig ein Film sein kann, in dem es um Geister geht, die in Häusern spuken. Nach Saw und Insidious liefert Wan hiermit erneut einen sehr erfolgreichen Horrorfilm, der in diesem Genre bereits Kultstatus erreicht hat. Unter anderem beleuchtet „The Conjuring“ die Anfänge der verfluchten Annabelle-Puppe, die ihre eigene Filmreihe bekam. Auch „The Nun“ und „Lloronas Fluch“ zählen zu den zahlreichen erfolgreichen Filmen, die dem „Conjuring-Universum“ entsprungen sind – ein Zeichen für die große Beliebtheit der Figuren, die in der Conjuring-Reihe vorkommen und eine starke Faszination beim Publikum auslösen.

Und diese Faszination ist durchaus nachvollziehbar: Schon die Anfangssequenz von „The Conjuring“, in der Annabelle vorkommt, ist erschreckend und gruselig – der Film startet gleich mit einem Grusel-Höhepunkt und lässt in Folge auch nicht wirklich nach. Ein Schockmoment jagt den nächsten und auch wenn die Jumpscares teils vorhersehbar sind, verfehlen sie nicht ihre Wirkung. „The Conjuring“ hat keine wirklichen Längen, sondern lässt den Zuschauer immer mitfiebern und rätseln, ob es der Familie Perron gelingen wird, dem bösen Geist zu entkommen. Dieser Horrorfilm ist nichts für schwache Nerven und wer Geister und Dämonen grundsätzlich gruselig findet, wird sich auch in „The Conjuring“ definitiv fürchten.

Achtung: Da viele der Schock- und Gruselmomente bereits im Trailer vorkommen, ist zu empfehlen, nicht weiter als bis 1:00 zu schauen, um sich nicht den Filmspaß zu verderben.

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Neele Körner
Neele Körner Redaktion Wildeshausen