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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Tv-Komödie: „Edel & Starck“ holt ihn immer wieder ein

03.09.2020
Für die Komödie hat sich Christoph M. Orth äußerlich stark verändert. Warum ihm gerade das Spaß macht und ob er selbst Typ Zeltplatz ist, erzählt er im Interview.

Frage: Herr Ohrt, in der Komödie „Camping mit Herz“ erkennt man Sie auf den ersten Blick kaum...

Orth: Ich war wirklich sehr glücklich, dass Regisseur Josh Broecker mich gebeten hat, mir den Bart und die Haare länger wachsen zu lassen. Es passiert mir eigentlich selten, dass ich für eine Rolle mein Äußeres verändern darf, dabei ist das doch gerade der große Spaß beim Schauspielen. Ich hoffe, dass das jetzt öfter vorkommt.

Frage: In dem Film spielen Sie einen abgehalfterten Schlagerstar. Singen Sie in den Gesangsszenen selber?

Orth: Ehrlich gesagt ist das Singen nicht so meine Stärke. Wenn ich unter der Dusche oder beim Autofahren singe, würde ich am liebsten selber Reißaus nehmen, und deshalb lassen wir das in diesen Szenen bewusst etwas offen (lacht).

Frage: Aus PR-Gründen muss Schlagerstar Kalle zwei Wochen auf einem Zeltplatz an der Ostsee campen, obwohl er das hasst. Sind Sie eher der Typ Zeltplatz oder Luxushotel?

Orth: Mir ist ein schönes Hotel lieber. Ich war zwar schon campen, ich habe sogar schon mit meinem Sohn in Kalifornien in der Wüste gezeltet und fand Camping immer klasse. Aber nach drei, vier Tagen war ich jedes Mal froh, wenn es wieder ein Ende hatte. Ich verstehe es, wenn Leute das mögen, aber die Umstände, unter denen man auf einem Campingplatz lebt, das ist nicht so meine Richtung. Ich habe einfach gern mein eigenes Bad.

Frage: Schlagerstar Kalle hatte in seiner Karriere einen einzigen großen Hit, auf den er ständig angesprochen wird. Was war der größte Hit in Ihrer Schauspielerkarriere?

Orth: Den meisten Zuschauern ist die Serie „Edel & Starck“ im Kopf hängen geblieben, aber auch auf die Filme „Echte Kerle“ und „Ballermann“ werde ich oft angesprochen. Auf so was wie die Serie „Helicops“ werde ich komischerweise nicht mehr angesprochen, obwohl das damals ja auch schwer angesagt war. Aber gerade bei „Edel & Starck“ stimmte wirklich alles, und darauf kann ich auch stolz zurückblicken. So enorm hat nichts noch mal eingeschlagen.

Frage: Ist es Ihnen denn gar nicht lästig, dass Sie immer noch darauf angesprochen werden?

Orth: Nein, denn das waren vier tolle Jahre, und ich blicke gerne darauf zurück. Ich habe viel anderes gedreht, aber wenn die Serie das ist, was bei den Leuten hängengeblieben ist, geniere ich mich nicht – im Gegenteil, denn es war ja gute Unterhaltung.

Frage: Wie schlimm ist es, wenn man als Schauspieler in einer Schublade landet?

Orth: Solche Schubladen sind ein zweischneidiges Schwert. William Shatner hat sich wahrscheinlich auch nicht träumen lassen, dass Captain Kirk die Rolle seines Lebens sein würde, oder Leonard Nimoy als Spock. Beide haben ja auch schon vorher als Schauspieler existiert, dann wurden sie in die Schublade gezwängt und kamen nicht wieder raus. Aber sie konnten von ihren Rollen leben. Und genau dieser Zwiespalt steht auch im Vordergrund unseres Films, der Wunsch nach künstlerischer Verwirklichung und der Zwang, seine Brötchen zu verdienen.

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