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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Krimi: Unter Rechtsradikalen ermitteln

04.01.2017

Frankfurt /Main Bei einem Brandanschlag auf einen Friseursalon kommt die Auszubildende Melanie ums Leben. „Kill All Nazis“ haben Unbekannte an den Tatort geschmiert. Schnell gerät ein afrikanischer Drogendealer in Verdacht.

Im fünften Fall der Frankfurter Kommissare Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) geht es um den Umgang mit kriminellen Ausländern und um Flüchtlinge, um Rassismus und Rechtsradikale. „Land in dieser Zeit“, heißt der erste „Tatort“ des Jahres passenderweise. Das Erste zeigt den Beitrag des Hessischen Rundfunks am kommenden Sonntag (8. Januar um 20.15 Uhr).

Der Tatverdacht gegen den Afrikaner John Aliou (Warsama Guled) bröckelt aber nach und nach. Statt seiner geraten die labile Friseuse Vera (Jasna Fritzi Bauer) und zwei junge Akademikerinnen in den Blick der Ermittler. Vera hat Kontakte in die rechtsextreme Szene und reagiert aggressiv auf die Nordafrikaner. Ideologisch scheint sie von ihrer WG-Mitbewohnerin Juliane (Anna Brüggemann) geprägt. Die Juristin gehört offenbar intellektuellen rechtsradikalen Kreisen an, ebenso wie Margaux (Odine Johne), die Enkelin eines Kioskbesitzers. Neben der Gesinnung verbindet die drei Frauen ein Chor, mit dem sie für einen „fröhlichen Liedgutabend“ proben.

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Volksweisen und der ein oder andere Kanon sind in verschiedenen Situationen zu hören. Lieder und Sprache spielen eine tragende Rolle in diesem „Tatort“ – auch in Form gelber Zettel mit Begriffen wie „Holz“ oder „Fisch“. Überraschender und unvermittelter ist die politische und experimentelle Lyrik des österreichischen Dichters Ernst Jandl (1925–2000). Mit seinen Versen irritiert, überfordert und fasziniert der neue Chef der Mordkommission, Fosco Cariddi (Bruno Cathomas), sein Team – und manchmal auch den Zuschauer.

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