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NWZonline.de Nachrichten Kultur Medien

Fernsehen: Zwischen Macht, Gier und Gewalt

14.03.2017

Oldenburg Sex, Drugs und Gewalt – so oder so ähnlich lässt sich das Leben von König Heinrich VIII. beschreiben, das in der Serie „The Tudors“ frei interpretiert wird. Bei „The Wire“ geht es um moderne Probleme einer Metropole.

 tHE tUDORS

Im Zentrum dieser Historien-Serie steht der exzentrische Heinrich VIII., König von England. Der junge König will durch Krieg mit Frankreich seine Machtstellung in Europa ausbauen – zum Leidwesen seiner Berater. Auch mit seinem Privatleben ist er nicht zufrieden. Seine Ehefrau Katharina von Aragon war bereits sechsmal schwanger, verlor jedoch jedes Kind bei der Geburt. So nimmt sich der Frauenschwarm eine Mätresse nach der anderen, um seiner Dynastie, den Tudors, weitere Erben zu schenken.

Historische Gegebenheiten interessieren diese Serie nicht. Die exzellent gefilmten Folgen setzen auf Sex, Drugs and Rock’n‘Roll. Diese Lebensart verkörpert der Hauptdarsteller, Jonathan Rhys Meyers, wie kein Zweiter und kann während der Staffeln auf ganzer Linie überzeugen. Dazu kommen die fein gesponnenen Intrigen, die die Serie unfassbar spannend machen. Wer die Handlungsstränge von Game of Thrones schon liebte, wird bei den Tudors mindestens genauso viel Spaß haben. Denn an diesem englischen Hof ist nichts so, wie es scheint.

Alle vier Staffeln sind ab 2,49 Euro pro Folge bei Amazon Video abrufbar.

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„The Wire“ spielt in Baltimore in den USA und stellt die Konflikte der postindustriellen Stadt in den Mittelpunkt. Eine Sonderkommission der Polizei von Baltimore ermittelt gegen den Drogenring von Avon Barksdale und seiner rechten Hand Stringer Bell. Der ambitionierte Mordermittler Jimmy MCNulty versucht, sich zusammen mit seinen nicht immer kooperativen Kollegen in einer zusammengewürfelten Sonderkommission durch den Drogensumpf zu wühlen und stößt auf immer mehr Abgründe der Stadt. Dazu kommen die politischen Ränkespiele innerhalb der Polizei und ihr schlechtes Ansehen bei den Einwohnern der politisch aufgeladenen Stadt.

Kritiker sind sich selten einig – doch bei „The Wire“ herrscht Einigkeit. Nicht umsonst genießt sie den Ruf, die beste Fernsehserie aller Zeiten zu sein. Das liegt aber auch am perfekt geschriebenen Drehbuch. Die Schauspieler agieren stark, die Dialoge sind nie misslungen. Die gesamte Darstellung der Polizeibehörde und der Lage in Baltimore wirkt ungemein realistisch.

Doch gerade in der ersten Staffel muss der Zuschauer Geduld beweisen. Die extrem komplexe Handlung braucht lange, um in Fahrt zu kommen. Doch hat man den Inhalt der Serie erst einmal verstanden, ist man mittendrin im Meisterwerk, und es lässt einen nicht mehr los.

Alle fünf Staffeln sind ab 2,49 Euro pro Folge bei Amazon Video abrufbar.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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