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NWZonline.de Sport Motorsport Formel 1

Hamilton hadert, Vettel langsam - Verstappen mit Defekt

27.10.2018

Mexiko-Stadt (dpa) - Top-Sieganwärter Max Verstappen bleibt im Gras stehen, Beinahe-Weltmeister Lewis Hamilton klagt über seinen Silberpfeil und WM-Verfolger Sebastian Vettel fährt der Spitze auch hinterher.

Schon der Trainingsauftakt zum Großen Preis von Mexiko bot am Freitag einen Vorgeschmack auf ein großes PS-Spektakel am Sonntag zur möglichen Krönung von Hamilton. Der Brite kam unter Rennbedingungen gar nicht auf Touren und musste sich mit dem siebten Rang im Mercedes begnügen. Der würde ihm zum Titeltriumph allerdings auch noch reichen. Besorgniserregend für die Silberpfeile aber Hamiltons Fazit via Funk: "Irgendwas stimmt nicht mit dem Wagen."

Vettel war von den Topzeiten von Max Verstappen in der ersten und zweiten Einheit auch weit entfernt. Allerdings blieb der 21 Jahre alte Niederländer kurz vor Ende des Nachmittagstrainings mit seinem Rennwagen stehen - ein erneuter Defekt stoppte den Red Bull. "Du kannst nichts machen", bekam er von der Box zu hören.

Die Unzuverlässigkeit des Red Bull könnte auch für Hamilton zur Zitterpartie werden. Diesmal war es ein Hydraulik-Problem, wie Verstappen nach dem Training erklärte. Er sprach dennoch von einem "wirklich guten", besser noch als man erwartet habe.

Bei einem Rennsieg von Vorjahresgewinner Verstappen stünde Hamilton automatisch als neuer Weltmeister am Sonntag fest. Dann braucht der 33 Jahre alte Brite nicht mal selbst Punkte zu holen. Gewinnt aber Vettel, muss Hamilton mindestens Siebter werden. An und für sich sollte das kein Riesenproblem sein. Setzen sich die Schwierigkeiten im Training aber auch in der Qualifikation an diesem Samstag auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez fort, droht Hamilton ein Startplatz mit größerem Crash-Risiko.

Denn neben dem bisherigen Saison-Ausfallkönig Daniel Ricciardo, der in seinem Red Bull sieben Rennen nicht beenden konnte, erwiesen sich auch die beiden Werks-Renaults mit dem Spanier Carlos Sainz und Nico Hülkenberg als überraschend stark. Sainz wurde zweimal Dritter, Hülkenberg, Vierter und Fünfter.

Für die WM-Duellanten Hamilton und Vettel hinterließ das Training einige Hausaufgaben. Vettel kam in der ersten Einheit nicht über den siebten Platz hinaus, im zweiten Training wurde der 31 Jahre alte Heppenheimer Vierter. Hamilton musste sich mit Platz fünf und Position sieben begnügen. Bedenklich waren die Rückstände der beiden viermaligen Weltmeister auf Verstappen. Im ersten Training war Vettel über zwei Sekunden auf einer Runde über gerade mal 4,3 Kilometer langsamer, im zweiten fehlten ihm knapp anderthalb Sekunden. Hamilton hatte beide Male einen Rückstand von knapp anderthalb Sekunden.

Dass Verstappen vorne steht, ist keine Überraschung. "Das ist definitiv die beste Chance für uns", sagte er zu den noch verbleibenden Siegchancen in diesem Jahr. "Ich erwarte, dass wir besser sind als in Austin", meinte Verstappen - dort wurde er am vergangenen Sonntag Zweiter. Die Frage scheint nun, ob die Red-Bull-Rennwagen mit den Renault-Antrieben das Rennen auch durchstehen und Hamilton seinerseits 364 Tage nach seinem vierten Titel-Triumph erneut die große Fiesta starten kann.

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