Etzel - Ob und wie es gegebenenfalls einen Ersatz für den einseitig von der Storag Etzel aufgekündigten Kavernenbeirat geben wird, ist nach der Friedeburger Gemeinderatssitzung vom Juni völlig unklar. „Die Annahme von Björn Fischer, mit der Erteilung eines Rahmenbetriebsplans bestehe kein weiterer Diskussionsbedarf, weise ich scharf zurück“, schreibt Dr. Arendt Hindriksen, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Lebensqualität“ Horsten-Etzel-Marx in einer Pressemitteilung. Gerade die ungeklärte Frage zu den Folgen der geologischen Störung im Kavernenfeld berge ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für den Kavernenstandort Etzel.

Auch gebe es weiterhin kein anerkanntes Endverwahrungskonzept. Ebenso ist das Ausmaß der zu erwartenden Bodenabsenkungen strittig. Hindriksen: „Dass CDU und SPD in Friedeburg in Anbetracht der ebenfalls ungeklärten Frage nach den Sicherheitsabständen zwischen Gaskavernen und Wohnbebauung eine öffentliche Diskussion unter Einbeziehung des umfassenden Sachverstandes der BI vermeiden wollen, zeigt deutlich auf, wie gering sich diese Kommunalpolitiker in der Verantwortung gegenüber den von Kavernenbau betroffenen Bürgern sehen.“